Sonntag, 6. August 2017

Rezension - Mad Max: Fury Road

Mad Max: Fury Road
Action, Dystopie
Ab 16 Jahren freigegeben
120 Minuten Länge
Mit George Miller in der Regie
Drehbuch geschrieben von George Miller, Brendan McCarthy und Nico Lathouris
Als DVD und Blu-ray 4,97 € und 7,89 € (hier)


Einzelgänger Max streift seit Jahren durch das post-apokalyptische Ödland bis er von den Warboys des kultischen Tyrannen Immortan Joe geschnappt wird. Dieser hält eine riesiger Quelle Wassers zurück, dass in der apokalyptischen Welt zum wertvollsten Gut wurde. Während Max zum unfreiweilligen Blutspender für die kranken Warboys wird, stielt Imperator Furiosa was Immortan Joe am teuersten ist – seine Frauen! Eine Hetzjagd auf Furiosa beginnt auf die der Warboy Nux Max als seinen persönlichen Blutbeutel mitnimmt. Durch einen Unfall sieht sich Max dann endlich Furiosa und den entführten Frauen, die sich endlich ihrer Ketten entledigen, gegenüber.


Der Film hat viele Actionszenen die einem nicht immer sehr spektakulär erscheinen, wenn man bereits andere Actionfilme gesehen hat, doch beeindruckend werden sie, wenn man erfährt das die meisten Stunts real sind, da Regisseur George Miller beabsichtigte es so real wie möglich zu machen und wie er sagte auch sehr gute Computereffekte fälschlich wirken.
Der Film ist durchgehend spannend und actionreich. Auch wenn die Charaktere nicht viel Dialog haben findet man sie doch ganz schön cool und taff.
Der Film hat viele alte Mad Max Fans enttäuscht, da Max in diesem Film nur eine Nebenrolle zu sein scheint und Furiosa ein viel wichtigerer teil des Filmes ist. Außerdem wird stark bemängelt das max nicht von Mel Gibbson dargestellt wird, der ihn in den alten Mad Max streifen der 80er verkörpert hatte. Doch Tom Hardy macht als neuer Max, wie ich finde, einen hervorragenden Job - er hat es genau so drauf wie Gibbson. Dennoch war die Story ein wenig schwer zu fassen und als ich den Film mit einer Freundin sah, haben wir uns im Internet danach erst mal Dinge über die Warboys und Immortan Joe durchgelesen, da man nichts über ihren Kult erfährt und auch nicht genau weiß was die Warboys jetzt alle für eine Krankheit haben. Ein wenig mehr Dialog, der den großen Kult erklärt, hätte nicht schaden können. Nichtsdestominder finde ich von allen Mad Max Filmen von allen bisher am besten. Er hatte coole Charaktere und Spannung ohne Ende.


In den Hauptrollen sind der Australier Tom Hardy als neuer Max, den ich jetzt super cool finde, und Oscar-Gewinnerin und sexiest-women-alive Charlize Theron als taffe Furiosa. Außerdem dabei ist der durch Skins und Warm Bodies bekannt gewordener Nicholas Hoult und Zoe Kravitz, die seit Bestimmung und X-Men nun mit Mad Max Fury Road weiter die Karriereleiter fleißig hinaufsteigt.


Großartiger Actionfilm in einer coolen dystopieschen Welt.


4 von 5 Sternen


~Cino