Dienstag, 11. Juli 2017

Rezension: Ein Kuss aus Sternenstaub von Jessica Khoury


Titel: Ein Kuss aus Sternenstaub
Originaltitel: The forbidden wish
Autor: Jessica Khoury
Seitenzahl: 445 Seiten
Preis: TB 9,99€ (hier)
Verlag: cbj Verlag
erschienen am 10.7.2017


Inhalt:

SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.

Quelle: cbj, Ein Kuss aus Sternenstaub, Jessica Khoury


Meine Meinung:

Das Cover:

Das Cover ist zwar auf keinen Fall schlecht, jedoch wird es dem Buch nicht ganz gerecht, finde ich. Die Schrift finde ich vor allem ziemlich langweilig, ich fände es viel schöner wenn sie so aufgeprägt wäre wie zum Beispiel die Schrift bei Flawed und Perfect von Cecilia Ahern. Das amerikanische Originalcover ist diesem hier zwar ähnlich, jedoch aufwendiger und schöner gemacht, wie ich finde. Von innen ist es sehr schön gestaltet, mit kleinen Sternen an den Seitenzahlen.
WhatsApp Image 2017-07-11 at 10.16.22 PMWhatsApp Image 2017-07-11 at 10.16.22 PM (1)

Der Schreibstil:

Der Schreibstil passt sehr gut zur Geschichte, zum Ort der Handlung und dem Thema. Es ist an vielen Stellen sehr schön und poetisch geschrieben, jedoch stört das den Lesefluss nicht und man kann das Buch trotzdem super angenehm lesen. Ich fand den Schreibstil am Anfang noch etwas seltsam, jedoch hatte ich mich kaum zwei Kapitel später daran gewöhnt und fand ihn sogar besonders schön. Schon allein wegen dem Schriebstil hat sich das Buch gelohnt.

Die Charaktere:

Die Charaktere haben mir ebenfalls sehr gut gefallen, unsere Protagonistin Zahra war sehr angenehm, was ich toll finde, da ich von nervigen Protagonistinnen oft so sehr genervt bin, dass sie mir die Lust am Buch verderben. Hier war das somit nicht der Fall. Zahras Hintergründe wurden mit der Zeit klar und man konnte sie immer mehr verstehen und kennenlernen. Ihre Hintergrundgeschichte war gut ausgearbeitet und hatte Ecke und Kanten, wie sich das für eine glaubwürdige Hintergrundgeschichte gehört.

Der Lampenfinder, Aladdin, gefällt mir ebenfalls sehr. Ich bin sowieso schon ein Aladdin Fan aber für diesen Aladdin kann man nicht anders als zu schwärmen. Beim Lesen gerät man schon das ein oder andere Mal ins Schwärmen, kann ich sagen! Auch er hatte Ecken und Kanten (was etwas positives ist, falls jemand denkt es wäre schlecht) und auch er hatte eine Hintergrundgeschichte, über die man immer mehr erfahren konnte.

Wer mir außerdem sehr gut gefallen hat, ist Prinzessin Caspida. Ich bin ja überhaupt kein Fan davon, wenn es außer der Protagonistin nur Zicken und eingebildete Mädchen gibt, und die Protagonistin 'so anders als alle anderen Mädchen ist', die ja anscheinend alle den ganzen Tag nur an Jungs, Kleider und Geld denken. In diesem Buch war das, der Autorin sei Dank, nicht so. Es gab mehrere sehr coole weibliche Nebencharaktere, die mir super gefallen haben und mit denen sich sowohl Aladdin als auch Zahra gut verstanden haben. Ein sehr großer Pluspunkt! Auch wurde das Klischee der verwöhnten Prinzessin nicht erfüllt, was ich sehr erfrischend finde.


Die Storyidee und Umsetzung:

Als ich gelesen habe, dass es eine Art "Aladdin und die Wunderlampe" Neuerzählung ist, stand für mich fest: ich brauche dieses Buch. Ich liebe Nach- und Neuerzählungen und Aladdin war schon immer mein Lieblings Disney Film.
Die Idee einer weiblichen Dschinny und einer verbotenen Liebe fand ich auch sehr interessant und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht bin.
Das Buch hat mir sehr, sehr gut gefallen, es war so schön geschrieben, es gab so viele interessante und tolle Charaktere, Aladdin, für den man nur schwärmen kann und einen tollen Plot.
Ich hatte ja ein wenig Angst, das ich vom Plot enttäuscht werden würde und dass es vorhersehbar wäre, jedoch war das nicht so. Die Haupthandlungen waren spannend beschrieben, aber auch die Hintergrundgeschichten an passenden Stellen genauer ausgeführt. Zum Ende haben sich alle losen Erzählfäden zusammen geschlossen und es ergab sich ein großes ganzes Bild.
Ich wollte hier gerne noch ein paar sehr schöne Zitate (natürlich Spoiler frei) einfügen:
"Geschichten sind durch Lügen erzählte Wahrheiten."
- S.23, Ein Kuss aus Sternenstaub, cbj
"Er ist der Faden, mit dem ich webe, die Farbe , mit der ich male, das Element, mit dem ich erschaffe."
- S.43, Ein Kuss aus Sternenstaub, cbj
"Er ist die Sonne und ich bin der Mond. Wir müssen getrennt sein, oder die Welt wird aus der Bahn geschleudert."
- S. 296, ein Kuss aus Sternenstaub,cbj



Fazit:

Ich würde liebend gerne noch mehr zum diesem wunderschönen Buch sagen, jedoch bin ich sprachlos und finde nicht die Worte, die diesem Buch zustehen. Nur eins kann ich dem hier noch hinzufügen: Lest es! Lest es!
Es ist aufjedenfall das Lesen wert!

4,5 von 5 Sternen

LG Isabell

Sonntag, 9. Juli 2017

Rezension - Der Weg des Inquisitors - Frank Rehfeld

Der Weg des Inquisitors
Von Frank Rehfeld
Fantasy
Band 1 von 2
480 Seiten
Als Taschenbuch für 14,99 € (hier)






Als Baby wird Torin vor den Türen eines Klosters ausgesetzt. Seitdem wird er dort aufgezogen und glaubt dem entsprechend fest an die göttliche Familie. So wächst schon früh in ihm der Wunsch heran als Inquisitor das Böse zu bekämpfen. Doch leider ist die Ausbildung sehr kostspielig und nur wohlhabende Familien können es sich erlauben ein Kind in die Ausbildung zum Inquisitor zu schicken. Trotz Torins geringen Chancen hält er dennoch an seinem Traum fest. Nach einem schicksalhaften Vorfall hilft ihm Inquisitor Balosta seinen Traum zu verwirklichen.


Gleich nach den ersten 50 Seiten fragte ich mich "Und das ist wirklich ein Fantasy-Roman?" Denn die Geschichten und die Struktur der Kirche ist sehr stark an das europäische Mittelalter angelehnt und Highfantasy Inhalte sind kaum zu finden, was mich sehr enttäuscht hat. Das gesamte Buch ist mehr wie ein historischer Roman, weshalb es mich auch nicht ganz packen konnte, da ich sonst auch nicht viel mit historischen Büchern anfangen kann.
Der Einleitungsteil der Buches ist sehr lang und erschöpfend, was mir viel Spaß am lesen genommen hat. Ich konnte mich nur schwer mit den Charakteren anfreunden und fand nur Torin selbst sympathisch, dennoch wirken alle Charaktere sehr realistisch auf mich,
Der Schreibstil war sehr angenehm. Der gesamte Satzbau und die Wortwahl haben einen sehr schönen Klang ergeben, der sich sehr flüssig lesen lies. Der Autor schreckte auch nicht davor zurück unschöne Folterszenen zu beschreiben die vielleicht für den einen oder anderen Leser nicht sehr angenehm sein könnte.


Wenig überzeugender Auftakt einer Reihe, mehr ein historischer Roman zu sein scheint als Fantasy.


2 von 5 Sternen


~ Cino



Rezension zu The Club - Flirt

Hallo :)
Heute habe ich eine Rezension zu dem ersten Buch aus der "The Club-Reihe" für euch. An dieser Stelle vielen Dank an den Piper Verlag für die Zurverfügungstellung des Rezensionsexemplars.



Allgemeines:
Titel: The Club Flirt
Autorin: Lauren Rowe
Verlag: Piper Verlag
Seitenanzahl: 393
Preis: 9,99€











Inhaltsangabe:
Jonas muss verrückt geworden sein. Immerhin hat er sich gerade bei einer sündhaft teuren Dating-Agentur angemeldet, obwohl er sich über einen Mangel an Frauen, die mit ihm zusammen sein wollen, wirklich nicht beklagen kann. Aber er liebt die Abwechslung, und genau deshalb braucht er »The Club«. Als er kurz darauf eine wütende und zugleich überraschend heiße E-Mail von der Mitarbeiterin bekommt, die seine Anmeldung ausgewertet hat, weiß er sofort: Er muss sie finden. Koste es, was es wolle

Meine Meinung:
Zuerst muss ich loswerden, dass mir das schlichte schwarz weiße Cover mit dem Blattmuster und die im Kontrast dazu pinke Schrift sehr gut gefällt. Auch der Buchrücken spricht mich an er ist auch pink und ich kann mir gut vorstellen, wie schön alle Teile der Reihe gemeinsam im Regal aussehen.

Auf den ersten Seiten fand ich die Grundidee der Geschichte ganz interessant, aber sie konnte mich noch nicht packen. Zwischendurch hat mich das Buch immer wieder zum schmunzeln gebracht. Die beiden haben einen tollen Humor und Sarahs Reaktionen auf die Aussagen von Jonas waren teilweise echt sehr amüsant. Ab dem Zeitpunkt wo die beiden begonnen haben Kontakt zueinander aufzunehmen hat mich die Geschichte schon etwas mehr in ihren Bann gezogen. Positiv aufgefallen ist mir, dass es sich bei dem Buch zur Abwechslung mal nicht um eine klassische Bad Boy Geschichte handelt. Auch sonst hat sich die Geschichte nicht an Klischees oder dergleichen bedient. Jonas hat sich einiges einfallen lassen um Sarah zu beeindrucken und dabei keine Mühe oder Kosten gespart. Durch seine Bemühungen wurde ich von der Geschichte mitgerissen.
ACHTUNG SPOILER!! Die Reise die die beiden gemeinsam unternommen haben hat für mich den Höhepunkt gebildet. Besonders der Ausflug zu den Wasserfällen und auch die Wanderung durch die Höhle haben mir gut gefallen. Letzteres war aufgrund von Jonas philosophischem Vergleich etwas sehr besonderes und hat gezeigt, wie ernst er es mit Sarah meint. SPOILER ENDE
Am Ende gab es zwar keinen riesigen Cliffhanger, trotzdem möchte ich unbedingt Band zwei lesen und erfahren wie es mit den beiden weitergeht.

Zu beginn hat meine Reaktion auf Jonas der von Sarah geähnelt, er kam arrogant und total von sich selbst überzeugt rüber und es schien so als sei sein einziges Ziel Frauen zum Höhepunkt zu bringen. Im Verlauf des Buches macht Jonas eine sehr starke Persönlichkeitsentwicklung durch und wurde mir deshalb sympathischer. Zum Schluss zeigt er, dass er charmant, sexy, selbstbewusst und tiefgründig zugleich sein kann, was ihn zu einem einzigartigem Buchcharakter macht.
Auch Sarah hat mir gut gefallen, sie war selbstbewusst und hat sich im Gegensatz zu einigen anderen New Adult Protagonistinnen nicht alles gefallen lassen und war auch nicht naiv.
Im Verlauf des Buches ist sie sich treu geblieben und hat keine große Veränderung durchgemacht. Dies hat mir gefallen, weil sie dadurch standhafter wirkte.

Der Schreibstil ist angenehm leicht und man fliegt quasi durch die Seiten und vergisst dabei die Zeit. Des weiteren ist die Geschichte aus der Perspektive beider Protagonisten geschrieben und man bekommt dadurch die Möglichkeit die beiden besser kennenzulernen. Auch ihre Gefühle werden durch die Perspektivenwechsel beleuchtet.

Fazit:
Ich vergebe 4 von 5 Sternen.
Das Buch hatte zwar leichte Anfangsschwierigkeiten, konnte dafür aber mit starken Protagonisten und einem tollen Plot punkten. Hier findet ihr das Buch.


Lg





Rezension "Moonwitch 2 - Die dunkle Seite"

Titel: Moonwitch 2 - Die dunkle Seite
Autor: Eva Maria Höreth
Hier geht's zur Amazon-Seite des Buches
Hier geht's zur Homepage der Autorin
Hier geht's zu meiner Rezension zum ersten Band, Moonwitch - Liebe zwischen Licht und Schatten

Inhalt:
Die Banngrenze, die Licht- und Schattenwelt voneinander trennt, ist entzwei gebrochen und dunkle Schatten bedrohen East Harbour und seine Bewohner. Die junge Mondhexe Emily steht zwischen den Welten und zwischen zwei Männern. Sie muss sich entscheiden, für den Krieg oder die Liebe.
Als Sonnenhexer kämpft Finn zusammen mit dem Rat der magischen Wesen gegen die Schattenwesen. Doch den schwersten Kampf führt er um Emilys Liebe

Rezension:

Auf die Charaktere an sich möchte ich jetzt nicht nochmal eingehen, die Einschätzungen decken sich mit den aus dem ersten Teil, allerdings haben sich die Charaktere teilweise merklich weiterentwickelt.

Emily: Emily hat sich insofern durch den Tod ihres Bruders entwickelt, allerdings meiner Meinun nach ins negative, da sie die anderen Leute von sich gestoßen hat und sich von niemandem helfen lassen wollte. Sie hat sich einer Lebensgefahr ausgesetzt, da ihr Leben ihr nichts mehr wert war, und sie hatte ständig mit Schuldgefühlen zu kämpfen, da sie dachte, dass sie an dem Chaos und der Verwüstung Schuld wäre. Mir hat sie trotzdem als Protagonistin noch sehr gefallen!
Finn: Da er von Emily verraten wurde, wollte er sie nach der Rettung nicht mehr an sie ranlassen. Aber er kann seine Gefühle nicht verleugnen, und das wird im Buch gut deutlich gemacht, was mir sehr gut gefällt. Was mich ein bisschen gestört hat, ist, dass er, wann immer Emily allein gelassen werden möchte, er sie wirklich alleine lässt. Jetzt mal als Mädchen, wenn wir Mädchen einem Jungen sagen, dass er abhauen soll, wünschen wir uns doch tief in unserem inneren dass er doch bei uns bleibt. Doch die Autorin hat somit klar gemacht, wie sich das auf die Mädchen auswirkt.
Auch gut fand ich quasi den Rollentausch der beiden Charaktere, denn im ersten Band hatte Finn die Gefühlslage von Emily und Emily hat versucht Finn zu helfen.

Cover-, Buchgestaltung

Wie schon in meiner ersten Rezension gesagt, gefällt mir das Cover nicht, dieses Gezeichnete finde ich überhaupt nicht passend (auch wenn es wirklich schön gezeichnet ist!). Was allerdings klar wird ist der Kontrast zur Schattenwelt und wie die Welt vernichtet wird, das finde ich dann trotz der nicht so schönen Aufmachung noch gelungen.
Das Buch ist in relativ kurze Kapitel aufgeteilt, über jedem Kapitel steht die Kapitelzahl in der Schrift, die auch für das Cover verwendet wurde.

Lieblingszitat

"Schuld ist ein starkes und mächtiges Gefühl. Es ist leicht, sie zu empfinden und fast unmöglich, sie zu ignorieren, aber sie trübt auch das Urteilsvermögen, und wenn man nicht aufpasst, so stürzt sie einen in einen Abgrund."

Sonstiges

Mir hat der zweite Teil ebenso gut gefallen wie der erste Teil, und ich habe auch kaum etwas zu bemängeln.
Dieser Teil knüpft an den ersten Teil an, der leider mit einem riiiiiesigen Cliffhänger endet. Dies kann die Autorin wirklich gut, denn auch dieser Zeil hat einen. Dadurch wird man noch angeheizter, den nächsten Teil unbedingt lesen zu wollen!
Ebenfalls ist dieser Teil wirklich flüssig geschrieben und vor allem flüssig strukturiert, sodass ein flüssiges und zügiges lesen entsteht. Die letzten 200 Seiten habe ich in einem durchgelesen.
Etwas zu bemängeln hatte ich ein paar Logikfehler, die mir während des Lesens ins Auge gesprungen sind. Einmal war der Fakt, dass sich Emily und Finn nicht berühren können, ohne dieses seltsame Gefühl zu emfinden. Dies wurde nicht immer genannt, wenn sie sich in ihreer "eigenen" Welt berührten.
Zum anderen Emilys Medallion, mit dem sie nicht über die Grenze kam, andere aber schon. Da habe ich mich dann auch gefragt wie das geht.
Aber diese Dinge haben mich nicht wirklich gestört, sodass ich diesem Buch 4/5 Sternen gebe!
Vielen Dank an Eva Maria Höreth für Bereitstellung eines Leseexemplares!
Lara

Samstag, 8. Juli 2017

Rezension - Himmelsturm - Die Phileasson-Saga - Bernhard Hennen und Robert Corvus

Himmelstrum – Die Phileasson-Saga
Von Bernhard Hennen und Robert Corvus
Abenteuer, Mystery
Band 2 von 12
480 Seiten
Als Taschenbuch für 14,99 € (hier)


"Sein Bruder wagte vom Himmelsturm den Himmel-Sturm. Uns alle traf dafür der Götter Fluch. Jetzt die Herzen derer, die hier liegen, zu Eis geworden."
- Himmelsturm, die Phileasson-Saga, Bernhard Hennen, Robert Corvus, Heyne



Die beiden Kapitän und ihre Mannschaften bereiten sich darauf vor die zweite Aufgabe ihres Wettstreites an zu gehen. Der sagenumwobene Himmelsturm, kaum ein Thorwaler hatten ihn bis heute auch nur gesehen. Doch schnell stellen die beiden Mannschaften fest das der Turm nicht verlassen ist und viele Geheimnisse in sich birgt die Phileassons Truppe immer wieder auf die Probe stellt.


In diesem Band stoßen die beiden Mannschaften von den alten Rivalen, Phileasson und Beorn, immer wieder auf einander und man spürt in diesen Moment fast die Anspannung zwischen den zwei Lagern. Was diesen Band noch einmal viel spannender macht. Was die Spannung außerdem noch erhebt sind all die grausamen und harten Geheimnisse des Himmelsturm, in dem sich auch fast die gesamte Handlung abspielt. Leider war die Ortsbeschreibung in diesem Band etwas problematisch. Ich hatte große Schwierigkeiten dabei mir die Räume des Himmelsturmes bildlich vorzustellen und war teilweise sehr verwirrt deswegen. Ab und zu fühlte man sich durch den Wechsel der Erzählsicht überrumpelt, da sie völlig plötzlich kommen und ohne das ein Wechsel angekündigt wurde.
Trotzdem liest sich der Band genau so gut wie der vorherige weg. Man fliegt einfach durch die Seiten und will danach sofort den nächsten Band. Vor allem da dieses Mal viele offene Fragen gelassen wurden und man immer noch nicht ganz verstanden hat was im Himmelsturm vor sich geht.


Eine gelungene Fortsetzung nach einem großartigen Start. Die Reihe verspricht viel.


4,5 von 5 Sternen


~ Cino



Rezension - Trix Solier Zauberlehrling voller Fehl und Adel - Sergej Lukianenko - Stefan Kaminski

Trix Solier – Zauberlehrling voller Fehl und Adel
Von Sergej Lukianenko
Gelesen von Stefan Kaminski
Abenteuer, Fantasy
Band 1 von 2
425 Minuten Spielzeit
Für 19,95 € (hier)





Trix führt ein langweiliges Leben als einziger Sohn des Co-Herzogs Rett Solier. Als jedoch durch ein Putsch seine Eltern sterben und er als Gefangener endet wünscht er sich nichts anderes mehr als Rache zu nehmen. Doch das stellt er sich leichter vor als es tatsächlich ist. Als Sohn eines Herzoges hat er wenig nützliches gelernt und steht jetzt vor dem Nichts. Er möchte zu anderen Herzogen reisen und um ihre Hilfe bitten, doch auch das klappt nicht ganz. Doch dann findet er Hoffnung in den Zauberer Sauerampfer und wird sein Zauberlehrling.


Ich war anfangs etwas skeptisch da ich befürchtete es könnte ein sehr kindisches Buch/Hörbuch werden, doch Lukianenko und Kaminskis Stimme überzeugten mich nach wenigen Minuten. Die Geschichte ist sehr spannend und urkomisch. Mehrere Male musste ich auf Pause drücken, weil ich erst mal einen Lachkrampf bekommen habe. Kaminski hat wirklich eine sehr angenehme Stimme der man gut und gerne folgt und dabei ist sie gleichzeitig so wandelbar. Selbst Frauenstimme kann er sehr überzeugend einsprechen ohne das es albern klingt, wie es bei vielen anderen Lesern der Fall ist.
Trix wuchs mir schnell ans Herz. Für einen 14-jährigen ist er wirklich clever und wortgewandt. Jedoch findet ständig ein Ortswechsel statt und man kommt nicht immer ganz mit wo sich die Charaktere jetzt gerade befinden. Dadurch wird alles ein wenig chaotisch. Eine kleine Karte mit einer eingezeichneten Reiseroute wäre sehr nützlich gewesen.


Eine unterhaltsame, kleine Geschichte über einen jungen Magierschüler, der nicht als solcher bestimmt war.


4 von 5 Sternen



~ Cino


Mittwoch, 5. Juli 2017

Ich bin die Nacht von Ethan Cross - Rezension







Titel: Ich bin die Nacht (Originaltitel: The Shepherd)
Autor: Ethan Cross
Reihe?: Erster Teil einer Thriller Reihe
Seitenzahl: 395 Seiten
Preis: Taschenbuch: 10,90€  (hier)
Verlag: Bastei Lübbe
erschienen am 20.12.2013






Inhalt:
Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren. Die meisten Menschen werden mich verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren. Aber alle, alle werden sich an mich erinnern. Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen.
Quelle: Bastei Lübbe, Ethan Cross, Ich bin die Nacht


Meine Meinung:

Das Cover:
Also irgendwie bin ich ja total beeindruckt vom Cover, man sieht es zwar auf den Bildern nicht so gut, jedoch ist die Schrift schwarz auf schwarz. An den Buchseiten, die von außen schwarz sind, stehen in weißen Buchstaben sowohl Buchtitel als auch Autor

















Der Schreibstil:
Der Schreibstil war flüssig und insgesamt sehr gut zu lesen, das Buch war meist aus der Sicht des Mörders geschrieben, was dem Autor sehr gut gelungen ist. Der Autor befasst sich im Buch mit Fragen wie: "Was sind eigentlich gut und böse?" "Wird man böse geboren?" und "kann einem Böses verziehen werden". Auch diese Fragen in die Geschichte einzubringen ist ihm sehr gut gelungen. Normalerweise lese ich nicht oft Thriller, da diese mir, genau wie Krimis, meist zu langsam, langatmig und zäh sind. Hier war das jedoch nicht der Fall.

Die Charakter:
Ein sehr gut geschriebener Charakter war Francis Ackermann, der Serienmörder. Der Autor hat es geschafft, dass man gleichzeitig die Gedanken des Mörders nachvollziehen kann, ihn verabscheut und überlegt wie böse er wirklich ist. Eine sehr gute Mischung. Es wirft Fragen auf, wie, ob er wirklich so sehr das Monster ist, was er zu sein scheint. Dann tut er jedoch wieder Dinge, die ihn als schreckliches Monster dastehen lassen. Alles in allem, ein Charakter über den man viel nachdenkt. Hassen konnte ich zumindest nicht.

Auch unser 'Held' war ausgesprochen gut geschrieben. Er selbst zweifelt, ob er nicht doch tief in sich selbst schlecht, nach einem tragischen Erlebnis in seiner Vergangenheit.
Jedoch fand ich die anderen Charaktere größtenteils ziemlich schwach und nicht ausgeprägt genug. Beim Lesen hat es mich jedoch nicht sehr gestört. Ein bisschen mehr Charaktertiefe hätte ich mir bei ihm trotzdem noch erwartet, da er teilweise doch etwas flach wirkte.

Die Storyidee und Umsetzung:
Ich mag die Idee, das Buch abwechselnd aus der Sicht des Serienmörders und des 'Helden' zu schreiben, da man somit beide kennen lernt und weiß was in ihnen vorgeht.
Die Ständige Wiederaufgreifungen der Fragen über Gut und Böse und des inneren Zwiespaltes von Marcus, haben mir ebenfalls gut gefallen.  Die Fragen beschäftigen einen aber leider nur während des Lesens und danach hinterlässt das Buch trotzdem nicht viel Nachklang.
"Wie definiert man ohne das Böse das Gute? Wie soll man ohne Dunkelheit das Licht erkennen?"
- Seite 271, Ich bin die Nacht, Ethan Cross


Einige Stellen wirkten ziemlich unglaubwürdig, und teilweise kam es mir so vor, als würde der Autor zwanghaft versuchen den Leser zu überraschen und Plot Twists einzubauen. Mir hätte das Buch wahrscheinlich besser gefallen, wenn sich die Reihe mehr auf Francis Ackermann fixiert hätte, da er mir gegen Ende immer mehr wie eine Nebenrolle vorkam.

Im Buch ist auch Selbstjustiz ein Thema und die Frage, ob es okay ist Mörder zu ermorden. Beides sehr kritische Themen, bei denen ich mir nicht sicher bin was das Buch da vermitteln will. Außerdem habe ich gehört, dass die Verherrlichung von Selbstjustiz von Buch zu Buch zu nimmt, was ich kritisch sehe.

Insgesamt ein Thriller, der mir sehr gut gefallen hat, angenehm zu lesen war, einem zum Nachdenken bewegt und bei dem man immer wissen will, wie es weiter geht.
Es ist nicht der beste Thriller, den ich je gelesen habe, aber auf jeden Fall das Lesen wert.
"Vielleicht bin ich einfach die dunkle Seite der Gleichung."
- Seite 155, Francis Ackermann, Ich bin die Nacht, Ethan Cross

Fazit:
Ich kann "Ich bin die Nacht" weiterempfehlen und werde sehr wahrscheinlich auch die weiteren Teile der Reihe lesen. Ein guter Thriller auch für die Leute, die eher seltener Thriller und Krimis lesen und ein Buch was einfach zu lesen und ohne irgendwelche kriminalistischen Fremdwörter (falls man versteht was ich meine) geschrieben ist. Außerdem hat mich das Buch aus einer Leseflaute geholt, was ich dem Buch sehr hoch anrechne.
Mir hätte das Buch wahrscheinlich besser gefallen, wenn der Fokus das ganze Buch über mehr auf Francis Ackermann gelegen hätte.
Jedoch darf man auch nicht die negativen Sachen vergessen, wie die Unglaubwürdigkeit und erzwungen wirkenden Plot Twists. Außerdem beschäftigt sich das Buch mit dem kritischen Thema Selbstjustiz und ob es okay ist einen Mörder zu töten. Beides sehr kritische Fragen. Auch gibt es viel, brutale Gewaltdarstellung, da muss jeder für sich selbst entscheiden, wie fiel er da ab kann. Mir selbst war das beim Lesen zum Beispiel gar nicht so krass aufgefallen, da ich das Buch aber mit einer Leserunde gelesen habe, habe ich viele gesehen, denen die Gewaltdarstellung viel zu brutal war.
Insgesamt kann ich nur wiederholen: Es ist nicht der beste Thriller, den ich je gelesen habe, aber auf jeden Fall das Lesen wert.

3,5/5 Sternen

LG Isabell

Freitag, 30. Juni 2017

BLOGTOUR MOONWITCH


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Hallo und herzlich Willkommen zur vorletzten Station der Moonwitch-Blogtour, einem Zweiteiler der von Eva Maria Höreth verfasst wurde (Rezension folgt später).
Ich habe die Ehre bekommen, ein Teil dieser Blogtour zu werden, und nun ist mein Beitrag startklar. :)
Am Ende der Tour gibt es natürlich etwas zu gewinnen, nämlich den ersten Band als Taschenbuchausgabe, natürlich signiert, Lesezeichen und Aufkleber.
Im folgendem werde ich euch nun die Moonwitch-Reihe vorstellen. Hier müsst ihr auf bunt markierten Wörter achten un sie an richtiger Stelle in den Lückentext einfügen. Dies klappt aber nur, wenn ihr vorher die anderen Blogeinträge gelesen und den Satz vervollständigt habt. Also haltet die Augen offen.

Hauptcharakter der beiden Teile ist Emily Dela Lune, eine Mondhexe, die zu Beginn 17 Jahre ist, am Ende aber 18 wird. Als Mondhexe kann sie das Wasser für sich zum Vorteil nutzen, und ihre persönliche Fähigkeit, die jede Mondhexe besitzt ist die Nachtsicht.
Finn Macsol spielt ebenfalls eine große Rolle. Er ist ein Sonnenhexer und kennt Emily schon seit ihrer Kindheit, die sie gemeinsam verbracht haben, allerdings haben sie sich durch einen Vorfall ziemlich verstritten, aber mein gibt es im Buch.
Ziemlich in der Mitte des ersten Bandes kommt noch ein Charakter hinzu, und zwar Jason Noxlix, der ein Geheimnis mit sich trägt - ein ziemlich großes sogar. Welches das ist, erfahrt ihr in dem ersten Teil von Moonwitch - Liebe zwischen Licht und Schatten.
Alles in einem sind die Bücher sehr schöne Jugendromane, die Spannung zieht sicht durch die ganzen Seiten, die Handlung ist sehr spannend und sehr gut beschrieben.

Naa habt ihr die markierten Wörter gefunden? Super, dann setzt sie schnell in den Satz hier ein:


Vervollständige diesen Satz:
Zwischen ____ und ____ existiert eine _______, ein _____ zwischen den ______. Ohne das eine gäbe es auch das andere nicht. Doch ein ______ der beiden _____ kann das ganze ______ zum _____ bringen. .

Der Gewinn:
Einmal habt Ihr die Möglichkeit auf eine signierte Taschenbuchausgabe + Lesezeichen und Aufkleber.
Du konntest den Lückensatz vervollständigen? Dann schick mir den Satz an folgende E-Mail: marielanfermann@live.de  bitte mit folgendem Betreff: Blogtour Moonwitch
Bitte gib auch an ob Du das Taschenbuch, ein E-Book gewinnen möchtest oder ob du für beides in den Lostopf hüpfen willst. 
(Gewinnen kannst du natürlich nur eins von beiden... oh ja wie gemein!^^)
Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag dem 02.07.2017 um 23.59 Uhr. Am Montag erfolgt die Auslosung und am Dienstag den 04.07. die Gewinner-Bekanntgabe auf allen Blogs.
Versand des Buches wird von der Autorin übernommen!
Teilnahmebedingungen:
1. Wohnort in Deutschland. Es sei denn Ihr erklärt Euch dazu bereit das Porto zu übernehmen.
2. 18 Jahre oder älter, sonst nur mit Einverständniserklärung der Eltern.
3. Keine Haftung, sollte die Sendung auf dem Postweg verloren gehen.
4. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
 (Fehlen die die ersten Wörter? Dann schau schnell bei den anderen Blogs vorbei um den Lückensatz zu vervollständigen!
Blogtitel stehen oben im Banner!)

LGBT+ Buchtipps

Da heute die Ehe für alle in Deutschland legalisiert wurde, dachte ich mir, gebe ich mal ein paar LGBT+ Buchtipps.
  1. Das erste Buch auf meiner Liste und auch mein absoluter Favorit: We could be heroes von Laura Kuhn. (hier) 

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Wie man vielleicht sehen kann, habe ich mir in diesem Buch echt viele tolle Stellen markiert, wenn das mal kein Zeichen dafür ist, wie toll das Buch ist! :) Vielleicht werde ich auch noch eine einzel Rezension zum Buch hochladen :)
Worum geht's?:
Der Umzug aufs Land kommt für Lou gerade recht. Denn seit sie ihre beste Freundin geküsst hat und von ihr zurückgewiesen wurde, weiß Lou gar nicht mehr, was los ist. Doch dann trifft sie in ihrer neuen Schule die schöne und geheimnisvolle Elia und es ist, als hätte ein Blitz in ihrem Leben eingeschlagen. Lou fällt es nicht leicht, mit ihren Gefühlen umzugehen, doch sie will zu ihnen stehen – egal, was passiert.
Quelle: Carlsen Impress, Laura Kuhn, We could be heroes


 2. Eine Woche für die Ewigkeit von David Levithan und Nina LaCour (hier)

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David Levithan gehört zu meinen Lieblingsautoren und schreibt öfter Bücher mit LGBT Hauptcharakteren, deshalb kann ich ihn als Autor generell empfehlen!
Worum es geht:
Sie kennen sich nur flüchtig, bis sie sich eines Nachts zufällig in einem Club in San Francisco begegnen: Mark, der sich gerade völlig umsonst zum Affen gemacht hat, um seinen besten Freund zu beeindrucken – und Kate, die vor dem Mädchen ihrer Träume weggelaufen ist. Verloren im Chaos ihrer Gefühle beschließen die beiden, von nun an zusammenzuhalten. Gemeinsam stürzen sie sich ins kunterbunte Getümmel der Pride Week und lernen zwischen wilden Partys und Liebeskummer, was wahre Freundschaft bedeutet.
Quelle: Carlsen, David Levithan, Nina LaCour, Eine Woche für die Ewigkeit


3. Niemand wird sie finden von Caleb Roehrig (hier) (Rezension)

In diesem Buch geht es nicht hauptsächlich um die Homosexualität des Hauptcharakters, jedoch spielt diese im Buch eine große Rolle, da der Hauptcharakter dabei ist diese zu entdecken und damit klar zu kommen.
Worum es geht:
Zwei können ein Geheimnis bewahren – wenn einer von beiden tot ist
Flynns Freundin January ist verschwunden. Die Polizei vermutet ein Verbrechen und stellt Fragen, die Flynn nicht beantworten kann. Alle Augen sind auf ihn gerichtet, schließlich war – ist – er ihr Freund und sie waren in der Nacht vor ihrem Verschwinden zusammen …
Ein grausamer Mord scheint die naheliegende Erklärung zu sein. Doch die Aussagen von Mitschülern und Freunden zeichnen ein völlig fremdes Bild von dem Mädchen, das Flynn so gut zu kennen glaubte. Er muss herausfinden, was mit January geschehen ist, ohne dabei zu verraten, dass er ebenfalls ein Geheimnis hat. Vor seinen Eltern. Vor seinen Freunden. Und vor allem vor sich selbst …
Quelle: cbj Verlag, Caleb Roehrig, Niemand wird sie finden
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4. Den Mund voll ungesagter Dinge von Anne Freytag (hier)

Wieder eins meiner liebsten Bücher, eine sher große Leseempfehlung!
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Worum geht's?:
Wenn Sophie es sich aussuchen könnte, wäre ihr Leben simpel. Aber das ist es nicht. Und das war es auch nie. Das fängt damit an, dass ihre Mutter sie direkt nach der Geburt im Stich gelassen hat. Und endet damit, dass Sophies Vater plötzlich beschließt, mit seiner Tochter zu seiner Freundin nach München zu ziehen. Alle sind glücklich. Bis auf Sophie.
Was hat es bloß mit dieser verdammten Liebe auf sich? Sophie selbst war noch nie verliebt. Klar gab es Jungs, einsam ist sie trotzdem. Bis sie in der neuen Stadt auf Alex trifft. Das Nachbarsmädchen mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen und dem ansteckenden Lachen. Zum ersten Mal lässt sich Sophie voll und ganz auf einen anderen Menschen ein. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend. Bis ein Kuss alles verändert.
Quelle: heyne fliegt, Anne Freytag, Den Mund voll ungesagter Dinge



5. Nur drei Worte von Becki Albertalli (hier)

Dieses Buch habe ich auf englisch gelesen und ich fand es total süß und sehr gut für zwischendurch. (Bild ist ein Bild der englischen Ausgabe)
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Worum es geht:
Was Simon über Blue weiß: Er ist witzig, sehr weise, aber auch ein bisschen schüchtern. Und ganz schön verwirrend. Was Simon nicht über Blue weiß: WER er ist. Die beiden gehen auf dieselbe Schule und schon seit Monaten tauschen sie E-Mails aus, in denen sie sich die intimsten Dinge gestehen. Simon spürt, dass er sich langsam, aber sicher in Blue verliebt, doch der ist noch nicht bereit, sich mit Simon zu treffen. Dann fällt eine der E-Mails in falsche Hände – und plötzlich steht Simons Leben Kopf.Die schönste Liebesgeschichte aller Zeiten – Herzchenaugen und Dauergrinsen garantiert!
Quelle: Carlsen Verlag, Nur drei Worte, Becki Albertalli


6. Will & Will von David Levithan und John Green (hier)

David Levithan und John Green, muss ich noch was sagen?
Worum geht's?:
Nur wer Liebe wagt, kann Liebe gewinnen.
Sie heißen beide Will Grayson, wohnen in Chicago, sind siebzehn und haben dasselbe Problem: Aus Angst, es mit der Liebe zu versemmeln, lassen sie sich auf Romantisches gar nicht erst ein. Der eine zögert seit Wochen, sich selbst einzugestehen, was für andere offensichtlich ist: dass er bis über beide Ohren in seine Mitschülerin Jane verliebt ist. Der andere flüchtet sich in eine Online-Beziehung, anstatt sich vor seinen Freunden zu outen. Doch alles ändert sich, als Will & Will eines Abends ganz zufällig aufeinandertreffen …
Quelle: cbt, Will & Will, John Green und David Levithan
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7. Colorblind von Siera Maley (hier)

Das Buch ist bis jetzt leider nur auf englisch erschienen, also nur was für die von euch, die gerne auf englisch lesen. Ein Buch bei dem es zwar um eine lesbische Beziehung geht, dies aber nicht der Mittelpunkt der Handlung ist.
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Worum es geht:
Harper has a secret...and it’s not that she likes girls. She has a rare gift: she can see how old other people will be when they die. Nothing she does changes this number, and that becomes especially clear when her mother dies in a car crash. With only one other person in the world who knows about and shares her gift, Harper is determined to keep her distance from everyone. Then she falls for Chloe… whose number is 16. That means that Chloe doesn’t have twelve months to live. She doesn’t even have six. She is going to be dead by the end of the summer, unless Harper can find a way to stop it.
Quelle: Siera Maley, Colorblind


8. Reihenempfehlung: Chroniken der Unterwelt (hier)


Die gesamte Schattenjägerwelt von Cassandra Clare. Es gibt schwule, lesbische, bisexuelle, asexuelle und sogar transgender Charaktere in ihren Büchern, sowohl in City of Bones usw. als auch in Lady Midnight und den Chroniken des Magnus Bane. Auch hier steht bei den Charakteren nicht die Sexualität im Vordergrund.
Generell ist Cassandra Clare eine sehr große Empfehlung von mir!
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Worum es geht?:
Hier mal kein Klappentext, da so viele zur Auswahl stehen.
Ich sage nur, es geht um Schattenjäger, Vampire, Feen, Werwölfe und Hexenwesen!

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So, das waren meine Empfehlungen, Liebe Grüße, Isabell

Montag, 26. Juni 2017

Rezension zu Die Magie der Namen


Allgemeines:

Titel: Die Magie der Namen
Autorin: Nicole Gozdek
Verlag: Piper
Seitenanzahl: 368 Seiten
Preis: 9.99€








Inhaltsangabe:

In Mirabortas bestimmt allein dein Name, wer du bist. Er entscheidet, welchen Beruf du ausübst, ob du Vermögen hast, ja, sogar wie du aussiehst. Denn jedem Namen wohnt eine einzigartige, unsterbliche Magie inne. Der 16-jährige Nummer 19 wünscht sich nichts sehnlicher, als einen großen Namen zu erhalten, der sein Leben als Außenseiter beendet. Doch als der Tag der Namensgebung endlich gekommen ist, lösen sich seine Hoffnungen in Unglauben auf. Sein Name, Tirasan Passario, ist den Gelehrten gänzlich unbekannt. Nur das große Namensarchiv in der Hauptstadt Himmelstor kann ihm jetzt noch Auskunft über seine Identität geben. Gemeinsam mit dem Krieger Rustan Polliander und dessen Freunden macht er sich auf in die weit entfernte Stadt. Doch die Reise entpuppt sich als gefährlicher als erwartet. Namenlose und dunkle Verfolger trachten der Gruppe nach dem Leben. Und auch sein eigener Name hält noch einige Überraschungen für Tirasan bereit ...

Meine Meinung:

Zur Gestaltung:
Die Covergestaltung sprich mich an und ich finde besonders toll, dass man nach dem Lesen ein paar Namen aus dem Buch auf dem Cover wiederfindet. Des weiteren finde ich toll, dass zu Beginn jedes neuen Kapitels ein passender Spruch hinzugefügt wurde. Ich freue mich bei solchen Details immer, weil ich direkt mehr Motivation habe weiterzulesen :)

Zum Inhalt:
Als erstes möchte ich anmerken, dass ich die, auf der die Geschichte basiert sehr gelungen finde, im folgenden werde ich auf die Umsetzung eingehen. Obwohl die Geschichte im ersten Drittel noch nicht so spannend war, habe ich leicht den Einstieg in das Buch gefunden und habe mich in der Geschichte zurechtgefunden. Die anschließende Reise nach Himmelstor nimmt einen großen Teil des Buches ein und es gibt leider ein paar Längen. Trotzdem hat es die Autorin geschafft, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen und im Bann der Geschichte war. Zwischendurch wurdedie Reise durch ein paar Vorkommnisse aufgelockert und die Geschichte wurde spannender. In Himmelstor angekommen geht plötzlich alles sehr schnell und ich hatte das Gefühl, die Autorin würde so schnell wie möglich zum Ende kommen wollen. An dieser Stelle hätte das Buch ruhig etwas länger sein können. Ich hoffe im nächstem Band geht es in einem nicht ganz so rasantem Tempo weiter.

Zum Protagonisten:
Der Protagonist Nummer 19 hat mich unter anderem dazu verleitet das Buch zu lesen, da ich mich immer freue wenn es einen männlichen Protagonisten gibt. Diese Abwechslung gefällt mir sehr gut, weil die meisten meiner Bücher Protagonistinnen haben. Ein weiterer Charakterzug, der mir an Nummer 19 gefallen hat war, dass er sich zurückhaltend verhalten hat und nicht den Helden dargestellt hat. Nummer 19 war mir insgesamt sehr sympathisch und hat sich glücklicherweise zur Abwechslung nicht an Klischees bedient.
Die anderen Personen in dem Buch waren mir teilweise zu oberflächlich, ich hoffe im Folgeband werden sie näher beleuchtet. Eine Sache die mir an den Namen gefallen hat ist, dass sie sehr ungewöhnlich sind und mir noch nicht bekannt waren.

Zum Schreibstil:
Der Schreibstil war wundervoll, dadurch ließ sich das Buch schnell lesen und ich war schneller durch, als in langer Zeit.


Fazit:

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, das einzig störende war, wie schnell die Autorin das
Buch beendet hat. Besonders gefallen hat mir der Protagonist.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

LG

Jasmin (jassi_loves_books)