Montag, 15. Januar 2018

Rezension 'Und ich hab dich doch vermisst'

Titel: Und ich hab dich doch vermisst
Autor: Rachel Harris
Verlag: Hier gehts zum Buch!

Inhalt:
Justin Carter hat ein Geheimnis. Er ist gar nicht der große Player, für den er sich ausgibt. Nicht wirklich. Denn eigentlich wollte er immer nur eine: seine große Liebe Peyton. Blöd nur, dass er ihr vor drei Jahren das Herz gebrochen hat. Wegen eines Schulprojekts müssen die beiden wieder mehr Zeit miteinander verbringen. Und während Justin alles versucht, um Peyton zurückzugewinnen, versucht Peyton alles, um ihn und auch sich selbst davon zu überzeugen, dass sie längst über ihn hinweg ist. Was natürlich eine fette Lüge ist ...

Charaktere:

Peyton: Peyton, unsere Protagonistin, ist nämlich so viel mehr als nur eine Highschoolschülerin. Gleich zu Beginn des Romans erfahren wir nämlich das Peyton unter GBS, einer Nervenkrankheit, litt. Diese Krankheit hielt sie lange von ihrer Leidenschaft, dem Tonnenreiten, fern. Im Laufe des Romans bekommen wir einen guten Einblick in die Gefühlswelt von Peyton was sowohl Justin als auch das Reiten an sich betrifft. Besonders hat mir dabei auch gefallen, dass es somit nicht allein eine Liebesgeschichte war, sondern es ebenso darum ging Ängste zu überwinden und an ihnen zu wachsen.
Justin: Justin war mir fast genauso sympathisch. Auf den ersten Blick war er der typisch überhebliche Highschool Dreamboy, der "zufälligerweise" auch noch der Star des Baseballteams ist. Doch schon bald finden wir einiges über seine Person heraus, was seinem Charakter an sich mehr Tiefe verlieh und in zugänglicher machte. Während des Romans fragt man sich oft, was denn nur genau zwischen Peyton und ihm vor all den Jahren vorfiel, doch da muss man sich leider einige Zeit gedulden, was ich überhaupt nicht schlimm fand. So wurde die Spannung aufrechterhalten und es gab auch die ein oder andere Überraschung.

Meine Meinung:
Mein Interesse für dieses Buch wurde nach einem Blick auf das süße Cover und den vielversprechenden Klappentext fast augenblicklich geweckt. Ich erwartete eine lockerleichte Highschoolromanze mit einem Schuss Kitsch und Drama, bekommen habe ich allerdings eine überraschend tiefgründige Geschichte.
Was mir an diesem Roman besonders gefiel, war aber nicht nur, dass er aus der Sicht beider Protagonisten erzählt wurde, sondern auch, das er in zwei Zeitebenen erzählt wurde. Somit beobachteten wir Peyton und Justin nicht nur dabei wie sie sich nach der Trennung wieder annähern, sondern auch, wie sie zum ersten Mal zusammengefunden haben. Dies half mir persönlich sehr dabei die Charaktere besser zu verstehen und ließ mich noch mehr mit den beiden mitfiebern.
Die Nebencharaktere fand ich eigentlich durchweg recht sympathisch, dennoch hätte ich mir gewünscht, man hätte einige davon etwas besser ausgearbeitet. Vor allem Faith und Carlos, die die engsten Vertrauten von Peyton und Justin darstellten, hätten bedeutendere Rollen haben dürfen.

Fazit:
Ein wirklich tolles Jugendbuch mit einer einzigartigen und wunderschönen Geschichte. Von mir eine klare Leseempfehlung, daher vergebe ich auch 5/5 Sterne! Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Buches!

LG Lara

Rezension 'Léon und Claire Er fand sie im Licht'

Inhalt

Düstere Katakomben, geheimnisvolle Magie und eine große Liebe

Claire glaubt ihre große Liebe Léon, den Jungen aus der dunklen Welt der Katakomben unter Paris, für immer verloren. Da bekommt sie von einer alten Frau einen geheimnisvollen Stein, den nur Léon ihr geschickt haben kann. Claire spürt, dass er lebt – und spürt die magische Verbindung. Doch die Spur des Steins führt ins Leere. Gleichzeitig kreuzt Cato, der unheimliche Onkel ihres Erzfeindes Adrien, immer wieder Claires Weg. Steht er in Verbindung mit den mächtigen Zauberern des Lichts und der Schatten? Und kann Léon sich jemals aus der dunklen Welt befreien? Verzweifelt versuchen Léon und Claire, in der Stadt der Lichter einen Weg zueinander zu finden. Liebe ist Magie, doch ist sie stärker als die Magie des Schattens?



Charaktere

Léon: Léon, die düstere Gestalt aus den sogenannten Schatten von Paris. Und Claires Lebensretter, sogar mehrmals.
Ich mag Léon, er ist mir richtig sympathisch, und da der erste Band mit einem extrem fiesen Ende aufgehört hat, freue ich mich über ihn sehr.

Claire: Das blonde, hübsche Mädchen, dass aus England nach Frankreich ziehen muss, weil ihre Mutter einen Job im berühmten Louvre bekommen hat. Allerdings liebt sie auch, aber denkt auch oft über alles mögliche nach, aber eben nicht bevor sie handelt, sondern eher im Nachhinein. Zumal mag ich die Charakterentwicklung im Vergleich zum ersten Teil

Cover

Das Cover gefällt mir richtig gut, das Gold steht in einem schönen Kontrast mit dem weiß.
Das Design in dem Buch gefällt mir ebenfalls sehr gut, bei jedem neuen Kapitel ist ein Teil der Pariser Skyline abgebildet.

Sonstiges

Das Buch war komplett anders als von mir zu Beginn erwartet. Allgemein hat man sehr viel geschichtliches Wissen über Paris gesammelnt, andererseits war das so gut verpackt dass man dieses Wissen nicht als Last aufgebunden bekommt, sondern einfach ein Teil der Geschichte sind. Die Liebesgeschichte war auch sehr gut verpackt, das hat mir sehr gut gefallen und die hätte ich ebenfalls nicht so erwartet.
Den Anfang fang ich  etwas holprig, aber das hat das Buch und die Story 100 Mal wieder wett gemacht. Allgemein gebe ich dem Buch 4 von 5 möglichen Sternen.

LG Lara

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Rezension zu Dash und Lily Neuer Winter, neues Glück


Allgemeines:
Titel: Dash & Lily Neuer Winter, neues Glück
Autoren: Rachel Cohn & David Levithan
Erschienen im cbt Verlag
Seitenanzahl: 320
Preis: 9,99€






Inhaltsangabe:
Seit Dash und Lily letztes Weihnachten ein Paar geworden sind, ist allerhand passiert: Lilys geliebter Großvater hatte einen Herzinfarkt und die Familie steht vor der schwierigen Frage, ob sie ihn noch zu Hause betreuen kann. Lily leidet sehr unter der angespannten Situation. Dabei steht in zwölf Tagen bereits wieder Weihnachten vor der Tür – Lilys Lieblingstage im Jahr! Höchste Zeit für Dash, ihr den magischen Zauber von New York City im Dezember wieder vor Augen zu führen …

Meine Meinung:
Zuerst möchte ich erwähnen, dass „Dash & Lily Neuer Winter, neues Glück“ der zweite Teil einer Dilogie ist. Ich habe zu diesem Buch gegriffen, da mir der erste Teil sehr gut gefallen hat und die Geschichte sehr abwechslungsreich war. Im allgemeinen liebe ich es, in der Vorweihnachtszeit Weihnachts/- und Winterbücher zu lesen, welche in der Regel relativ kitschig und vorhersehbar sind. Normalerweise würden mir diese Bücher wahrscheinlich nicht allzu sehr gefallen, aber ich finde sie passen einfach super in die gemütliche Weihnachtszeit und sind vermutlich jedes Jahr die Auslöser für meine Weihnachtsstimmung :)

Was ich bei den Büchern über Dash und Lily schade finde ist, dass die Cover verändert wurden. Die alten Ausgaben haben mich persönlich eher angesprochen.

Ich habe schon auf den ersten Seiten erneut in die Geschichte der beiden Protagonisten gefunden, allerdings hat sich das Buch danach sehr hingezogen, was daran liegt, dass Dash und Lily immer wieder dieselben Probleme hatten und sich alles irgendwie wiederholt hat. Zum Ende hin konnte mich die Geschichte wieder packen.

Ein Element, welches mir auch in diesem Buch wieder gefallen hat sind die Rätsel mit denen die Beiden sich gegenseitig durch New York schicken.
Weiterhin mochte ich die Perspektivenwechsel und die Schreibstile der beiden Autoren, die miteinander harmonieren.

In dem Buch hat man als Leser auch mehr über Dash und Lily´s Persönlichkeiten und ihre Lebensumstände erfahren, wodurch ihr Handeln für mich logischer wurde. Dieser Aspekt hat mir im ersten Teil gefehlt.

Fazit:
In der Gesamtwertung ziehe ich zwei Sterne ab, da sich ein Teil des Buches sehr hingezogen hat. Insgesamt vergebe ich dem Buch „Dash und Lily Neuer Winter, neues Glück“ also 3 von 5 Sternen.


LG
Jasmin

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Rezension - Der Nachtwandler - Sebastian Fitzek

Der Nachtwandler
Von Sebastian Fitzek
Psychothriller, Thriller
Einzelband
320 Seiten
Als Taschebuch für 9,99 € (hier)


"Wenn Sie zu lange bleiben, wird das Haus Sie verändern und das Böse in Ihnen von innen nach außen kehren." 
- Der Nachtwandler, Knaur Taschenbuch Verlag, Sebastian Fitzek


Bereits in seiner Jugend hatte Leon massive Schlafstörungen und war in Therapie. Mittlerweile steht er mit beiden Beinen wieder im Leben: ist verheiratet, lebt mit seiner Frau in ihrer Traumwohnung und hat sich mit seinem besten Freund selbstständig gemacht. Er glaubt alles sei in Ordnung, als eines Nachts seine Frau, schrecklich zugerichtet, ihre Sachen packt und ihre gemeinsame Wohnung verlässt. Verzweifelt fragt sich Leon ob er schon wieder wie damals im Schlaf gewalttätig wurde und sie selbst zu zugerichtet hatte. Um seinem eigenen schlafwandelndem Ich auf die Spur zu kommen besorgt er sich eine Kopfkamera und filmt sein schlafendes Ich dabei wie es durch eine versteckte Tür in einen dunklen Raum klettert ...


Der Nachtwandler ist mein erstes Buch von dem deutschen Thrillerautor schlichtweg, Sebastian Fitzek. Ich habe das Buch von einer Freundin geschenkt bekommen und hätte sie dies nicht getan, hätte ich das Buch vermutlich nie angefasst, da Thiller nicht unbedingt in meinem Interessengebiet liegen. Doch ich dachte mir, dass, jetzt wo ich das Buch ja schließlich habe, es auch mal mit einem Thriller versuchen will.
Der Prolog beginnt mit einem kleinen Vorgucker in dem man gleich einen Eindruck davon bekommt wie schwer die Ereignisse im Buch Leon belasten werden. Doch diese Entwicklung bis dahin konnte ich im Buch nicht wirklich spüren. Leons Gefühl waren so wenig beschrieben, das man zwar, auf Grund der Ereignisse versteht warum Leon so am Ende handelt, aber den Weg dahin nicht an ihm selber erkennt. Man merkt nicht das Leon durchdreht.
Das Buch war für mich eine kleine Achterbahnfahrt. Die ersten 100 Seiten habe ich an einem Stück gelesen und ab da war erstmal eine ganze zeit lang die Luft raus. Nach einem so spannenden Start fand ich den gesamten Mittelteil recht langweilig und überlegte auch das Buch abzubrechen. Jedoch las ich weiter und kurz vor dem alles veränderndem Plottwist wurde alles wieder sehr spannend und ich wollte das Buch nicht mehr weg legen. Der Plottwist hat mich komplett weg gehauen und absolut ratlos zurückgelassen. Kurz darauf folgte der finale Showdown, der zeitweise sehr merkwürdige beschrieben war und ich gar nicht wirklich verstand was genau jetzt gerade passierte auf einer sachlichen Ebene. Der Showdown lies mich schließlich komplett verwirrt zurück. Ich wusste jetzt gar nicht mehr wirklich wer was getan hat. Dann folgte die gesamte Auflösung die mich komplett enttäuschte. Es ist zu einfach alles dadurch zu erklären. Und auch der Epilog enttäuschte mich, der erst sehr überraschte und sich dann wieder als was anderes entpuppte.
Dennoch, das Buch konnte mich am Anfang und am Ende sehr gut fesseln und hat mich wahnsinnig überrascht trotz aller dieser Abers.
Trotzdem wird es wohl mein einziger Thriller bleiben.


Ein Thriller mit viel Spannung und Längen, Überraschungen und Enttäuschungen.


3 von 5 Sternen


~Cino


Freitag, 1. Dezember 2017

Rezension 'Die Schwester'

Titel: Die Schwester
Autor: Joy Fielding
Verlag: Goldmann
Hier gehts zum Buch

Inhalt:

Ein kleines Mädchen verschwindet. Ihre Mutter und ihre Schwester bleiben zurück. Und werden Jahre später mit einer Wahrheit konfrontiert, die sie ins Herz der Finsternis führt ... 

Caroline Shipley ist voller Vorfreude, denn ihr Mann Hunter hat sie zur Feier ihres Hochzeitstages in ein Luxushotel in Mexiko eingeladen. Gemeinsam mit ihren beiden kleinen Töchtern reisen sie an und beziehen ihre komfortable Suite. Doch was als paradiesischer Aufenthalt geplant war, wandelt sich zum tiefen Trauma in Carolines Leben, von dem sie sich nie erholen wird – denn eines Abends wird die zweijährige Samantha aus der Suite entführt und bleibt für immer verschwunden. Caroline zerbricht beinahe an dem Verlust und muss sich auch noch den Verdächtigungen der Presse stellen, an der Entführung beteiligt gewesen zu sein. Die Jahre vergehen, und irgendwann gibt Caroline selbst den letzten Funken Hoffnung auf, dass Samantha doch noch am Leben ist. Bis sie eines Tages den Anruf einer mysteriösen jungen Frau erhält, die behauptet, ihre verlorene Tochter zu sein – und damit einen Strudel von Ereignissen auslöst, der Caroline die schockierende Wahrheit darüber offenbart, was wirklich geschah in jener heißen Sommernacht in Mexiko

Rezension:

Joy Fielding ist eine hoch gelobte Autorin, deswegen habe ich mich diesmal für dieses Buch von ihr entschieden, bin dabei aber leider nicht auf meine Kosten gekommen. Der Schreibstil ist angenehm, aber die Auflösung war für mich viel zu schnell klar, wenn diesmal wenigstens zumindest ein klein wenig anders als zuerst gedacht. Allerdings war für mich von Anfang an klar, dass sie es war (weitere Ausschmückungen gibts hier nicht, denn das ganze soll weitesgehend spoilerfrei bleiben)
Auch mit den Charakteren wurde ich nicht besonders warm und hatte mehr Verständnis für Michelle, die mir oft richtig leid tat, während mich Carolines Art manchmal nervte. Lily war für mich zu perfekt und farblos, am Ende zu viele unbeantwortete Fragen - praktisch, wenn ein Charakter, der sie hätte beantworten können, schon verstorben ist.

Charaktere:

Michelle: Michelle ist die ältere Tochter von Caroline - und hat sich seit Samathas Geburt benachteiligt gefühlt. Ob sie dies auch war, wurde in dem Buch schlecht deutlich. Sie ging auf Konfrontationskurs mit Caroline und lies dabei keine Situation aus, um ihrer Mutter ein schlechtes Gewissen zu machen. Allerdings konnte ich Michelles Handlungen oft nachvollziehen und fand sie als Person gar nicht schlimm. Gerade als Lily aufkreuzt und sich nun auch noch die Großmutter von ihr abwendet, kann ich ihr gefühl nachvollziehen.

Caroline: Caroline war die Mutter der beiden. In der Kindheit bis jetzt von ihrer eigenen Mutter gehasst, ihr Bruder wurde ständig bevorzugt, wird es immer noch. Geschworen hatte sie sich, dass sie nie eines ihrer Kinder bevorzugt - bis Samantha verschwindet. Und Michelle ihr deutlich macht, dass sie genau dies getan hat.
An einigen Stellen habe ich Mitleid mit ihr, manchmal nervt sie mich aber auch unglaublich.

Cover-, Buchgestaltung:

Das Cover hat mir sehr gut gefallen, uch wenn ich nicht verstehe, wie es zum Inhalt des Buches passt. Die Haptik ist sehr schön anzufassen und es macht Spaß das Buch beim Lesen in den Händen zu halten.
Die einzelnen Kapitel waren schlicht mit einzelnen Zahlen abgetrennt.

Fazit:

Gute Idee, schlecht umgesetzt. Ich hätte mir ein wenig mehr Spannung gewünscht. Es war zwar immer wieder ein Nervenkitzel, dass zwischen Vergangenheit und Gegenwart gesprungen wurde, und am Ende immer ein riesen Cliffhänger blieb, aber als nichts mehr aus der Vergangenheit kam, wurde es träger.
Ich gebe dem Buch 3/5 Sternen. Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Buches!
LG Lara

Donnerstag, 30. November 2017

Rezension - Inglourious Basterds

Inglourious Basterds
Drama, Action
Ab 16 Jahren freigegeben
154 Minuten Länge
Mit Quentin Tarantino in der Regie
Drehbuch geschrieben von Quentin Tarantino
Als Blu-Ray für 6,85€ (hier)



Die „Bastards“, ein Trupp jüdischer Soldaten, wagen sich während des zweiten Weltkrieges auf feindlichen Boden in Frankreich und machen Jagd auf Nazis. Sie planen ein Attentat auf einen Kinosaal in dem die Premiere eines weiteren Goebbels Film stattfinden soll, nichtsahnend das die Betreiberin eben dieses Kinos ihre eigenen Pläne für diesen Abend hat um den Mörder ihrer Familie, Hans Landa, auch der Judenjäger genannt, zu töten.


Quentin Tarantino ist dafür bekannt ausgefallene Filme mit einer bescheuerten Art von Humor zu erschaffen und dies ist ihm auch hier wieder gelungen. Mit perfekter Besetzung schafft er einen sehr coolen zweiten Weltkriegs Streifen, der überzeugt. Keinen Charakter kann man wirklich als gut bezeichnen, ob sie nun Nazis sind oder nicht, jeder Charakter zieht harte Sachen ab und so wirken die Charaktere, so abgedreht der Film auch ist, realistisch, auch wenn der Film eigentlich einen mangelnden Realitätsbezug hat, was aber auch gar nicht schlimm ist. Der Film soll schließlich unterhalten und keine Geschichtsstunde sein.
Wie in jedem Tarantino Film sollte man gut zuhören um ja keine Zeile zu verpassen. Jedoch gibt es hier zum Glück nicht ganz so viel Dialog wie in seinem letzten Film „The hateful 8“, bei dem man vor lauter Dialog gar nicht mehr wusste was genau passierte. Hier hat Tarantino diesmal eine sehr gute Balance zwischen Dialog, Action und Handlung gefunden.


Tarantino hatte sich für diesen Streifen wirklich viele passende und überzeugende Schauspieler ins Boot geholt. Zum einen wären da einmal Brad Pitt, in der Rolle Leutnant Aldo Raine, und Michael Fassbender als Leutnant Archie Hicox, der wieder eine absolute Glanzleistung abliefert. Wirklich überrascht im Film war ich von Til Schweiger, der den gnadenlosen Hugo Stiglitz verkörpert, zum ersten mal war ich nicht angenervt Schweiger auf der Leinwand zu sehen, hier leistet er wirklich gute Arbeit. Außerdem als deutsche Schauspieler dabei sind, der aufsteigende Stern, Daniel Brühl und der mega Schauspieler Christoph Waltz, zu dessen Meisterleistungen man nichts mehr sagen muss. Mit dabei ist auch wieder Samuel L. Jackson, jedoch nur als Off-Stimme im Hintergrund.


Ein interessanter und guter Tarantino.


4,5 von 5 Sternen


~Cino



Rezension - Lord of Shadows - Die dunklen Mächte - Cassandra Clare

Lord of Shadows – Die dunklen Mächte
Von Cassandra Clare
Fantasy, Young Adult
Band 2 von 3
832 Seiten
Als Hardcover für 19,99€ (hier)


"Die Wunde ist der Ort, an dem das Licht in dich eindringt."
-Cassandra Clare, Lord of Shadows, Goldmann Verlag



Nach so langen Jahren hat Emma endlich Rache für ihre Eltern nehmen können. Endlich hatte sie den Mörder ihrer Eltern entlarvt und getötet. Und trotzdem ist sie nicht glücklich. Ihr Herz ist gebrochen, während sie eine Liebesbeziehung mit Julians Bruder Mark vortäuscht um alle in ihrem Umfeld vor dem Fluch zu retten, der ausbrechen würde, würde Emma eine Beziehung mit Julian eingehen.
Aber nicht nur Emma ist unglücklich. Der neu entdeckte Herondale Kit, will sich mit seinem Schattenjäger-Dasein nicht zufrieden geben. Weiterhin plant er wie er verschwinden kann und was er danach machen will, sobald er den Schattenjägern erstmal entkommen ist. Doch niemand lässt zu das er verschwindet.
Unterdessen braut sich Böses zusammen und die Schattenjäger haben in Zukunft an mehreren Fronten zu kämpfen und dazu auch noch mit ihren eigenen Gefühlen.


Dieses Mal haben unsere Protagonisten nicht nur gegen einen Antagonisten zu kämpfen, sondern sie haben gleich mehrere gegen die sie sich behaupten müssen, wenn sie verhindern wollen, dass sich die gesamte Schattenjägergemeinschaft für immer ändert.
In diesem Band wird von sehr vielen Charakteren erzählt und man bekommt auch endlich die Gelegenheit Personen, die bisher nur wenig aufgetaucht sind, näher kennen zulernen. Zum Beispiel stehen nun Livvy, Ty und Dru, aber auch Gwyn und Diana viel mehr im Vordergrund als im vorherigen Band. Es wird auch sehr häufig die Sicht gewechselt, wodurch man das Gefühl hatte, das Buch kommt schnell voran, bis dann ganz plötzlich das Ende kommt und einem den Boden unter den Füßen wegreißt. Es passieren im letzten Kapitel sehr viel und sehr schockierende Dinge, so dass ich absolut keine Ahnung habe wie es nun weiter gehen soll. Cassie beschert uns wieder einen ordentlichen Cliffhanger und ich kann den nächsten Band kaum erwarten.
Und trotzdem hat irgendetwas gefehlt im Buch. Ich hatte den Eindruck, dass es zu schnell voran kam und zu schnell die Sichten gewechselt wurden. Eigentlich bin ich es auch gewohnt bei Cassandra Clare sehr lange Kapitel und weniger häufig wechselnde Sichten zu haben, dass machte das Buch zeitweilig etwas befremdlich für mich.


Ich habe gelacht und geweint.


4,5 von 5 Sternen


~Cino



Donnerstag, 23. November 2017

Rezension 'City of Bones'

Inhalt:

Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace. Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird. Denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss Clary schleunigst ein paar Antworten findet, sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen! 

Meine Meinung:

Der Einstieg fiel mir super leicht. Schon nach den ersten Seiten war ich vollkommen in der Geschichte drin und konnte mich auch sofort mit den Charakteren erwärmen. Generell wurde der Anfang ziemlich stürmisch gestaltet, was mir gut gefiel, da es gleich mit einer Dämonenjagd und dem Aufeinandertreffen von Clary und Jace beginnt und man so förmlich ins kalte Wasser geschmissen wird.

Ich persönlich liebe den Schreibstil von Cassandra Clare. Sie schreibt einfach wunderbar und man kann sehr schnell und vor allem auch sehr flüssig lesen. Die Art ihres Stils, gepaart mit einer tollen Ausdrucksweise, durch die die Emotionen ziemlich gut vermittelt werden, und einer kleinen großen Portion Humor, machten diesen Schreibstil (fast) rundum perfekt. Manchmal musste ich laut auflachen, da Jaces' oder Clary's Antworten einfach so witzig waren!

Spannung war meiner Meinung nach ständig vorhanden ebenso wie ein durchgehender roter Faden, und man hatte so immer einen Grund weiterlesen zu wollen. Vor allem am Ende gibt es einige ziemlich unvorhersehbare Ereignisse, die es beinah unmöglich machten, das Buch aus der Hand zu legen beziehungsweise die Geschichte aus seinem Kopf zu bekommen.

Die Charaktere mochte ich super gern. Sie waren mir allesamt sympathisch und ich konnte sie ziemlich gut nachvollziehen. Man lernt sie im Laufe der Handlung sehr gut kennen und meiner Meinung nach machen einige Figuren eine interessante Wandlung durch.

So zum Beispiel unsere Hauptfigur Clarissa Fray, die von allen nur Clary genannt wird.
Clary ist eine sehr selbstbewusste Person, die immer eine bissige Antwort parat hat, womit sie mich ab und an zum Schmunzeln gebracht hat. Dennoch hat sie eine neugierige und vor allem mutige Seite, die mich auch mal zum Nachdenken gebracht hat.

Die zweite Figur, die ich euch vorstellen möchte, der Waise ist Jace. Er ist seit er Denken kann Schattenjäger. Der Beste seines Alters. Die einzige Aufgabe, die er in seinem Leben sieht, ist die des Dämonentötens und des gut aussehens.–Bis Clary auftaucht. In ihr sieht er eine neue Herausforderung, die er vor den Gefahren der Dämonenwelt schützen muss.
Jace war mir auf anhieb sympathisch. Man lernt ihn von Seite zu Seite besser kennen und bekommt einen Einblick hinter die arrogante Fassade.
Mit seiner etwas verkorksten Art konnte mich Jace vollkommen in seinen Bann ziehen. Ich freue mich schon auf die folgenden Bände, in denen ich hoffentlich noch mehr Seiten von ihm kennenlernen werde!

Das neue Cover finde ich ganz interessant, schön gemacht und vor allem passend zur Geschichte gewählt. Sehr gut fand ich, dass es nun die englischen Cover sind, der Buchrücken sieht ebenfalls sehr schön aus. Alle Bücher zusammen werden wunderbar im Regal aussehen.
Der Titel gefällt mir auch sehr gut und eignet sich gut, um der Geschichte einen Namen zu geben.

Fazit:

Cassandra Clare schafft mit City of Bones - Chroniken der Unterwelt eine wunderbare Geschichte mit Charakteren, die sehr menschlich und gut nachvollziehbar sind, und in die man einfach völlig eintauchen kann zu schaffen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Auch die Spannung kam nicht zu kurz und so wollte man, sei es wegen unerwarteten Wendungen oder einfach nur wegen der momentanen Stimmung, stets weiterlesen!
Für mich war City of Bones ein wahrer Glückstreffer und ich empfehleeuch dieses Buch wärmstens. Von mir bekommt es ebenfalls 5/5 Sterne!
Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Buches!
LG Lara

Dienstag, 21. November 2017

Rezension "Die Bestimmung des Bösen"

Titel: Die Bestimmung des Bösen
Autor: Julia Coben
Verlag: Diana
Hier geht´s zum Buch!

Inhalt

 „Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen.

Dreiundzwanzig Jahre später ist Alexis Hall Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leiten soll, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Toten geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut - aus ihrer Kindheit …

Verlagsseite Random House/ Die Bestimmung des Bösen Julia Corbin


Rezension:

  

Charaktere:

Alexis Hall: Alexis Hall ist die ermittelnde Kriminalkomissarin in diesem Buch und so auch die Protagonistin. Ihre Denkweise ist sehr rational und strategisch, und so kommt sie dem Täter auch später auf die Schliche. Mir war die Frau sehr sympathisch, und sie hat mich auch keinesfalls genervt, wie es andere Protagonistinnen schonmal tun. Im Gegenteil sogar, ich mochte sie sehr. Ihre verschlossene Art hat mich an manchen Stellen echt verrückt gemacht und ich wäre am liebsten durch das Buch geklettert und hätte sie gerüttelt, aber andererseits konnte ich ihr Handeln durchaus nachvollziehen.

Karen Hellstern: Karen Hellstern war die ermittelnde Kriminalbiologin, die anhand der Verwesungstieren den Todeszeitpunkt und beinahe auch den Todesort festmachen konnte. Zudem ist sie die beste Freundin von Hall und ihre Ansprechperson. Ich finde die beiden gaben ein super Duo ab, Hellstern war mir ebenfalls sehr sympathisch.

Buch-, Umschlaggestaltung: 

 Das Buchcover hat mir richtig gut gefallen, der Schnitt wirkt ziemlich real, sodass ich auf dem Foto dachte, dass es wirklich eingeschnitten ist. Auf dem gesamten Buch sind "Blutstropfen" abgebildet, die aus einem glatteren Material sind als der Rest des Buches und sich daher abheben, was ich ebenfalls richtig cool finde. Das einzige was mich stört ist der Buchrücken, an dem ein ca 0,5cm weißer Streifen ist, wo eigentlich das Grau weiter hätte sein sollen, welches den Rest des Buchcovers ziert. So sieht das Buch im Regal ein wenig doof aus. In dem Inneren Buchumschlag ist ein Foto mit der Autorin abgebildet, wo sie etwas ernster schaut, was aber durchaus zum Titel passt und dementsprechend passend ist.

Sonstiges:

Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen, und hat mich als Bio-LK-Schülerin sehr begeistert. Es werden einige Begriffe und Vorgänge der Kriminalbiologie sehr detailliert beschrieben, was für mich aber kein Hindernis, sondern eher eine Bereicherung war. So wusste ich, wie das theoretische aus dem Unterricht praktisch angewendet wird. Dabei kam das Buch aber auf keinen Buch wie ein Lehrbuch für Biologen rüber, aber es war eine perfekte Mischung was mir doch sehr gefallen hat.
Den Mörder zu finden war auch nicht zu einfach, es kamen mehrere Personen infrage, nicht so, dass man sich sofort sicher sein konnte. Ich hatte in der Mitte meine Vermutungen, die sich am Ende dann auch (fast) so bestätigt hat, aber es waren von mir eben nur Vermutungen die sich bestätigt haben.
Alles in allem einnsehr guter Thriller, der von mir berechtigte 5/5 Sterne bekommt!
Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Buches!
Liebe Grüße Lara!

Mittwoch, 8. November 2017

Rezension "Amani - Verräterin des Throns"

Titel: Amani - Verräterin des Throns
Autor: Alwyn Hamilton
Verlag: cbt
Preis: 16,99€
Hier gehts zum Buch

Inhalt:

Cover: Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut. Diesen Glitzerstreifen verbindet man im Laufe der Geschichte schon mit Sand, und ich finde, das bringt einem die Geschichte sehr viel näher.
Die Auffassung bei den Kapiteln hat mir auch sehr gefallen, zudem hat es am Rand ein schönes Muster ergeben. So konnte man außerdem sehen, wann ein neues Kapitel anfängt und muss nicht immer vorblättern und schauen. Ich persönlich mache das öfter und fand die 'Markierung' am Buchschnitt sehr hilfreich.

Charaktere:
Amani: Amani war für mich am Anfang ein sehr selbstständiger Mensch, ihre Eltern sind früh gestorben, sodass sie bei ihrem Onkel und seiner Frau leben musste. Außerdem hat sie ja vorher schon viel durchgenacht, welches man im ersten Teil lesen kann. Sie hat sich allerdings eher alleine durchgeschlagen und war sehr eigenständig. Trotzdem hat mir ihr Charakter sehr gefallen.

Jin: Jin war am Anfang sehr undurchschaubar, zumindest für mich. Nach der Zeit ist er mir allerdings auch sympathisch geworden, und ich habe angefangen ihn zu mögen.

Sonstiges: Irgendwie konnte ich dem ganzen Buch nicht ganz folgen, zwischendurch habe ich oft den Faden verloren. Außerdem fande ich es wie den ersten Teil sehr langatmig. Beim ersten Teil habe ich mich auch schon ein wenig durchgekämpft, nun hatte ich gehofft dass mir dieses Buch leichter fallen würde, was es aber getan hat. Schade um die Charaktere aber teilweise hatte ich auch einfach keine Lust mehr weiterzulesen und konnte mich so überhaupt nicht in die Story reinversetzen.
Deshalb gebe ich dem Buch nur 2/5 Sternen, auch wenn mir die Charakter und das Cocer sehr gefallen haben, sie konnten die Geschichte nicht richtig retten.
Viele Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Buches!
LG Lara