Freitag, 13. April 2018

Rezension - König der Dunklheit - The broken Empire - Mark Lawrence


König der Dunkelheit – The Broken Empire

Von Mark Lawrence
Fantasy, Abenteuer
Band 2 von 3
608 Seiten
Als Taschenbuch für 13,99 € (hier)


„Aber ich bin inzwischen ein anderer Jorg. Ich bin anders, weil jeden Tag etwas von uns stirbt, und gleichzeitig wird jeden Tag etwas Neues in uns geboren.“
-König der Dunkelheit, Mark Lawrence, Heyne Verlag


Jorg hat es geschafft. Er hat Rache für den Mord an seiner Mutter und seinem Bruder geübt und ist nun König über Renar. Doch das reicht ihm noch nicht. Jorg will Kaiser sein! Doch bevor er sich zum Kaiser machen kann muss er die feindlichen Truppen vom Fürsten von Pfeil, denen er erbarmungslos unterlegen ist, bezwingen. Denn der Fürst verfolgt das selbe Ziel. Doch Jorg wäre nicht Jorg, wenn er kein Ass im Ärmel hätte. Oder eher eine Kupferkästchen voller Geheimnisse.


Ich war sehr gespannt darauf auf einen älteren Jorg zu treffen, da man ihn im ersten Band nur als diesen vierzehnjährigen Jungen kennt, der sich charakterlich nicht wirklich entwickelt. Doch eigentlich sieht man nicht viel vom erwachsenden Jorg. Der Großteil des Buches besteht aus Rückblenden in denen Jorg wieder vierzehn ist und eine große Reise durch den ganzen Kontinent begeht. Zwischen Gegenwart und Rückblende werden immer wieder fiese Cliffhanger gesetzt, sodass man das Buch gar nicht weglegen will, weil man unbedingt wissen will wie es weitergeht.
Jorg hat sich in vielerlei Hinsicht verändert und in anderen wiederum gar nicht. Er ist noch immer der grausame und gerissene Mann von vorher. Doch nun erlebt man ihn völlig anders. Der ältere Jorg ist geplagt von dem Geist eines toten Kindes, das mit ihm älter. Und der jüngere Jorg ist dazu entschlossen den kleinen Gog zu Ferrakind zu bringen, um ihn und schließlich auch selbst den Feuertod zu ersparen.
Das Buch ist wieder unglaublich packend und faszinierend. Wieder gibt es kleinere Anekdoten zu Jorgs Brüdern. Diesmal viel länger und ausführlicher als zuvor und man lernt sie generell viel näher kennen und schließt diese ruchlosen Verbrecher sogar ein Stück weit ins Herz. Der zweite Band ist eine gelungene Vorsetzung die einen noch mal tiefer in Jorgs Welt zerrt, doch dieser Band ist nicht so gut wie der vorherige und es wirkt nicht immer ganz stimmig, was vermutlich damit zusammen hängt, dass der erste Band ursprünglich ein Einzelband war ehe sich der Autor dazu entschied eine Trilogie zu schreiben.


Packende Fortsetzung die mit vielen Überraschungen auf sich wartet.


4,75 Sterne von 5


~Cino


Mittwoch, 7. März 2018

Rezension - Wie Blut so rot - Die Lunar Chroniken - Marissa Meyer


Wie Blut so rot – Die Luna Chroniken
Marissa Meyer
Sci-Fi, Abenteuer, Romance
Band 2 von 4
432 Seiten
Als Hardcover für 19,99 € (hier)


„Vielleicht hing es nicht nur damit zusammen, dass sie lunarisch war. Vielleicht lag es ihr im Blut … und sie war wie ihre Tante Levana …“
-Wie Blut so rot, Marissa Meyer, Carlsen Verlag


Cinder macht sich bereit für ihre Flucht aus dem Gefängnis und stößt dabei mit einem anderen Häftling zusammen. Seit vierzehn Monaten sitzt der selbsternannte Frauenheld Kapitän Carswell Thorne nun schon ein und hat die Nase voll. Kurzerhand werden die Beiden zu Komplizen und planen ihre Flucht mit Thrones Raumschiff. Währenddessen erhält am anderen Ende der Welt Scarlet die Nachricht, dass die Polizei die Suche nach ihrer verschwundenen Großmutter aufgibt. Wütend auf das System will sie sich selbst auf die Suche nach ihrer Großmutter machen und trifft noch am selben Tag auf einen Straßenkämpfer mit einer ungewöhnlichen Tätowierung: Wolf. Als dann auch noch plötzlich Scarlets Vater völlig verstört in ihrem Haus auftaucht, ist Scarlet klar das mehr hinter dem Verschwinden ihrer Großmutter steckt. Sie versucht Antworten aus ihrem nichtsnutzigen Vater herauszubekommen, und als dieser etwas von einer geheimnisvollen Tätowierung erzählt, weiß Scarlet genau wo sie mit der Suche nach ihrer Oma beginnen muss.

Fesselnd geht die Reihe weiter. Ab jetzt wird immer wieder die Point of View gewechselt. So gibt es einige Kapitel die von Cinder und Thorne erzählen und wieder einige paar die von Kai handeln, der sich als neuer Imperator des Staatenbunds schwertut. Doch der Hauptfokus dieses Buch liegt auf Scarlet und Wolf. Scarlet ist ein sehr taffes Mädchen, die alles tun würde für ihre Großmutter und dabei oft naiv handelt. Dennoch schließt man Scarlet sehr schnell ins Herz. Sie ist ein sehr mutiges Mädchen das hart im nehmen ist und sich nichts gefallen lässt. Auch sehr interessant zu beobachten ist die Beziehung zwischen Cinder und Throne. Die Beiden könnten nicht unterschiedlicher sein und das stärkt die Dynamik und den Humor im Buch ungemein. Die Point of Views enden immer wieder mit gelungenen Cliffhangern so dass man das Buch gar nicht mehr zur Seite legen will. Der lockere Schreibstil zieht einen total in seinen Bann und man merkt überhaupt nicht wie man durch die Seiten fliegt.
Auch hier sind es wieder nur kleine Details die an das Märchen angelehnt sind auf, dass das Buch basiert. Aufgrund der Tatsache das es sich um Märchenadaptionen handelt tat ich mich bisher immer schwer damit mir vorzustellen wie es weitergehen könnte und wie welche Handlungsstränge zusammenlaufen werden. Jetzt im zweiten Band der Reihe hat man schon eine ungefähre Vorstellung in welche Richtung die Stränge weiterführen und man bekommt schon einen ersten Vorgeschmack darauf, was das Finale der Reihe sein könnte.


Perfekte Mischung aus Spannung, Romantik und Epik.


4,5 von 5 Sternen


~Cino

Montag, 5. März 2018

Rezension - Wie Monde so silbern - Lunar Chroniken - Marissa Meyer


Wie Monde so silbern – Die Lunar Chroniken
Marissa Meyer
Sci-Fi, Abenteuer, Romance
Band 1 von 4
384 Seiten
Als Hardcover für 18,99 € (hier)
Als Taschenbuch für 9,99 € (hier)


„Wir streben nach Frieden, aber nicht auf Kosten der Freiheit.“
-       - Wie Monde so silbern, Marissa Meyer, Carlsen Verlag


Seit fast fünf Jahren lebt Cinder schon in Neu-Peking bei ihrer Stiefmutter und ihren beiden Stiefschwestern und ist eigentlich nichts anderes als eine bessere Sklavin. Sie arbeitet sich hoch zu der besten Mechanikerin der Stadt und betreibt einen Stand auf dem Marktplatz in Neu-Peking, der Hauptstadt des asiatischen Staatenbundes, um dort die Brötchen ihrer Familie zu verdienen, doch viel Geld sieht Cinder nicht von dem was sie verdient. Ihre beiden Stiefschwestern Pearl und Peony sind in heller Aufruhe: Bald wird der königliche Ball stattfinden und sie beide erhoffen sich einen Tanz mit Kronprinz Kai. Doch Cinder zeigt kein Interesse an den Ball und dem beliebten Prinzen, bis dieser höchstpersönlich an ihrem Stand erscheint und sie bittet seinen Androiden zu reparieren. Schnell freunden sich beide an und Kai möchte unbedingt Cinder auf den Ball sehen. Doch diese wehrt sich gegen seine Einladung, denn was der Prinz nicht weiß ist, Cinder ist ein Cyborg und damit eine Ausgestoßene der Gesellschaft.

Ich habe sehr lange gezögert die Lunar Chroniken zu lesen, weil ich mir immer dachte, dass es ja doch nur Märchenadaptionen sind mit ein bisschen Sci-Fi und ich wüsste ja eh schon wie alles ablaufen würde. Doch damit lag ich ziemlich falsch. Es sind mehr die Grundzüge der Geschichte die vom Märchen übernommen wurden: Cinder lebt bei ihrer fiesen Stiefmutter, sie rackert sich bis zum Ende für das feine Leben ihrer Familie und sie verguckt sich trotz alldem in den Kronprinzen und es gibt einen Ball, den ihr ihre Stiefmutter verbietet. Doch die Geschichte bietet so viel mehr als das. Es ist spannend bis zum Ende und Cinder und Kai sind zwei sehr realistische Charaktere.
Der erste Band kommt zwar mit wenig Überraschungen um die Ecke, doch man ist trotzdem total gefesselt von dem locker leichtem Schreibstil. Und die Autorin kommt immer gleich zur Sache wodurch es keine Längen gibt in denen man sich langweil. Ich hatte immer befürchtet das die Science-Fiction im Buch zu viel für mich sein könnte. Doch das ist überhaupt nicht so. Eigentlich macht die Sci-Fi in dem Buch nur einen sehr kleinen Teil im Buch aus, was gerade für mich als Science-Fiction-Banause eine große Erleichterung ist.


Spannender Auftakt einer lockeren Märchenadaption.


4 von 5 Sternen


~ Cino



Dienstag, 27. Februar 2018

Rezension - Prinz der Dunkelheit - The broken Empire - Mark Lawrence


Prinz der Dunkelheit
Von Mark Lawrence
Abenteuer, Mystery, Fantasy
Band 1 von 3
381 Seiten
Als Taschenbuch für 9,99 € (hier)


„Wir sind durch unsere Feinde definiert.“
-          Prinz der Dunkelheit, Mark Lawrence, Heyne Verlag



Prinz Jorg, gerissen, angriffslustig und grausam. Vier Jahre sind ins Land gezogen seit er den gnadenlosen Mord an seiner Mutter und seinem Bruder mitansehen musste. Während er selbst gefangen im Dornenstrauch lag, der ihn für immer verändern würde.
Mit seiner Bruderschaft streift der Prinz heute durchs Land. Mordet, raubt, vergewaltigt, wie es ihm passt. Doch nun ist für ihn die Zeit gekommen. Mit seinen neuen Brüdern wendet er sich Richtung Heimat. Auf der Suche nach seinem Vater. Auf der Suche nach Rache. Auf der Suche nach seinem rechtmäßigen Erbe, den Thron von Ankrath.


Das Buch beginnt recht … unrealistisch. Ein vierzehnjähriger Junge der mit teils zwei Meter großen Männern, als Anführer einer gesetzlosen Band herumläuft und Spaß am Morden findet. Hinzu kommt, es ist ein High Fantasy Roman verfasst in der Ich-Perspektive. Und die katholische Kirche existiert in diesem Buch nicht nur, sondern sie ist fast eins zu eins übertragen worden.
Also … warum vergöttere ich dieses Buch so sehr?
Zugeben, als ich bemerkte das es in der Ich-Sicht verfasst ist, war ich absolut abgetan von dem Buch. Ich habe ohnehin große Probleme in der Ich-Person zu lesen und diese Schreibweise in einem High-Fantasy Roman zu finden, ließ mich die Nackenhaare aufstellen.
Und doch, ich verehre dieses Buch. Nicht ich habe das Buch verschlungen, das Buch hat mich verschlungen. Mit Haut und Haar hat es mich in seinen Bann gezogen und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen.
Jorg ist ein unfassbar fesselnder Protagonist, der eigentlich eher der Bösewicht der Geschichte ist.  Doch eigentlich gibt es in dem Buch kein Gut und Böse. Alle sind böse!
Mark Lawrence hat einen unglaublich faszinierenden Schreibstil. Er ist intelligent und treffend. Das Buch gibt einen den Eindruck als würde Jorg auf sein Leben zurückblicken und nun seine Eroberungsgeschichte niederschreiben. Immer wieder trifft man im Buch auf kleine Anekdoten über seine Gefährten, die Bruderschaft, die einen auf erschreckende Weise faszinieren. „Messerarbeit ist eine schmutzige Arbeit, und doch bleibt Bruder Grumlow immer sauber.“

Und obwohl Jorg ein wirklich grausamer und schrecklicher Mensch ist, versteht man ihn und will irgendwie das er seine Ziele erreicht.
Dieses Buch bringt das Schlechteste in jeden Menschen hervor und genau das fasziniert einen.



Grausam und faszinierend zugleich.



5 von 5 Sternen


~ Cino


Samstag, 20. Januar 2018

Rezension - Eragon - Die Weisheit des Feuers - Hörbuch - Christopher Paolini

Eragon – Die Weisheit des Feuers
Christopher Paolini
Gelesen von Andreas Fröhlich
Fantasy, Abenteuer
Band 3 von 4
30 Stunden
Für 16,99€ (hier)




Der Kampf der Varden gegen Galbatorix Herrschaft setzt sich fort. Mit ihren neuen Verbündeten, den Bürgern Carvahalls, den Elfen von Du Weldenvarden und den Urgals, kämpfen sie ihre Schlachten, gewillt sie entweder siegreich oder gar nicht zu verlassen. Doch bevor sich Eragon seiner Pflicht als Krieger und Drachenreiter wieder stellen kann, muss er zuerst mit Roran die Ra'zac jagen und töten um die Geliebte seines Cousins endlich zu retten.

Ich habe den zweiten Band geliebt und fand ihn wahnsinnig spannend. Und auch spannend beginnt auch dieser Band. Doch das bleibt er nicht sehr lange. Schon nach ein paar Stunden wurde es unfassbar langatmig und ich verlor die Lust an dem Hörbuch. Es wurden viele Dinger geschildert bei denen ich mich einfach fragte, wen das interessiert und warum es nicht mit der Handlung weitergeht. Und hab teilweise nur noch mit halbem Ohr zugehört und gehofft das es bald vorbei ist.
Dabei hat der Plot wirklich Potential und Paolini auch. Das Ende kam dann auch ganz schön plötzlich. Die letzte Schlacht schien ziemlich kurz zu sein. Ich hoffe schwer das der vierte und finale Band der Reihe nicht mehr so langatmig ist und deutlich mehr zur Sache geht als sein Vorgänger.


Verschenktes Potential im Gegenzug für endlos langatmige Kapitel.


3 von 5 Sternen


~Cino


Montag, 15. Januar 2018

Rezension 'Und ich hab dich doch vermisst'

Titel: Und ich hab dich doch vermisst
Autor: Rachel Harris
Verlag: Hier gehts zum Buch!

Inhalt:
Justin Carter hat ein Geheimnis. Er ist gar nicht der große Player, für den er sich ausgibt. Nicht wirklich. Denn eigentlich wollte er immer nur eine: seine große Liebe Peyton. Blöd nur, dass er ihr vor drei Jahren das Herz gebrochen hat. Wegen eines Schulprojekts müssen die beiden wieder mehr Zeit miteinander verbringen. Und während Justin alles versucht, um Peyton zurückzugewinnen, versucht Peyton alles, um ihn und auch sich selbst davon zu überzeugen, dass sie längst über ihn hinweg ist. Was natürlich eine fette Lüge ist ...

Charaktere:

Peyton: Peyton, unsere Protagonistin, ist nämlich so viel mehr als nur eine Highschoolschülerin. Gleich zu Beginn des Romans erfahren wir nämlich das Peyton unter GBS, einer Nervenkrankheit, litt. Diese Krankheit hielt sie lange von ihrer Leidenschaft, dem Tonnenreiten, fern. Im Laufe des Romans bekommen wir einen guten Einblick in die Gefühlswelt von Peyton was sowohl Justin als auch das Reiten an sich betrifft. Besonders hat mir dabei auch gefallen, dass es somit nicht allein eine Liebesgeschichte war, sondern es ebenso darum ging Ängste zu überwinden und an ihnen zu wachsen.
Justin: Justin war mir fast genauso sympathisch. Auf den ersten Blick war er der typisch überhebliche Highschool Dreamboy, der "zufälligerweise" auch noch der Star des Baseballteams ist. Doch schon bald finden wir einiges über seine Person heraus, was seinem Charakter an sich mehr Tiefe verlieh und in zugänglicher machte. Während des Romans fragt man sich oft, was denn nur genau zwischen Peyton und ihm vor all den Jahren vorfiel, doch da muss man sich leider einige Zeit gedulden, was ich überhaupt nicht schlimm fand. So wurde die Spannung aufrechterhalten und es gab auch die ein oder andere Überraschung.

Meine Meinung:
Mein Interesse für dieses Buch wurde nach einem Blick auf das süße Cover und den vielversprechenden Klappentext fast augenblicklich geweckt. Ich erwartete eine lockerleichte Highschoolromanze mit einem Schuss Kitsch und Drama, bekommen habe ich allerdings eine überraschend tiefgründige Geschichte.
Was mir an diesem Roman besonders gefiel, war aber nicht nur, dass er aus der Sicht beider Protagonisten erzählt wurde, sondern auch, das er in zwei Zeitebenen erzählt wurde. Somit beobachteten wir Peyton und Justin nicht nur dabei wie sie sich nach der Trennung wieder annähern, sondern auch, wie sie zum ersten Mal zusammengefunden haben. Dies half mir persönlich sehr dabei die Charaktere besser zu verstehen und ließ mich noch mehr mit den beiden mitfiebern.
Die Nebencharaktere fand ich eigentlich durchweg recht sympathisch, dennoch hätte ich mir gewünscht, man hätte einige davon etwas besser ausgearbeitet. Vor allem Faith und Carlos, die die engsten Vertrauten von Peyton und Justin darstellten, hätten bedeutendere Rollen haben dürfen.

Fazit:
Ein wirklich tolles Jugendbuch mit einer einzigartigen und wunderschönen Geschichte. Von mir eine klare Leseempfehlung, daher vergebe ich auch 5/5 Sterne! Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Buches!

LG Lara

Rezension 'Léon und Claire Er fand sie im Licht'

Inhalt

Düstere Katakomben, geheimnisvolle Magie und eine große Liebe

Claire glaubt ihre große Liebe Léon, den Jungen aus der dunklen Welt der Katakomben unter Paris, für immer verloren. Da bekommt sie von einer alten Frau einen geheimnisvollen Stein, den nur Léon ihr geschickt haben kann. Claire spürt, dass er lebt – und spürt die magische Verbindung. Doch die Spur des Steins führt ins Leere. Gleichzeitig kreuzt Cato, der unheimliche Onkel ihres Erzfeindes Adrien, immer wieder Claires Weg. Steht er in Verbindung mit den mächtigen Zauberern des Lichts und der Schatten? Und kann Léon sich jemals aus der dunklen Welt befreien? Verzweifelt versuchen Léon und Claire, in der Stadt der Lichter einen Weg zueinander zu finden. Liebe ist Magie, doch ist sie stärker als die Magie des Schattens?



Charaktere

Léon: Léon, die düstere Gestalt aus den sogenannten Schatten von Paris. Und Claires Lebensretter, sogar mehrmals.
Ich mag Léon, er ist mir richtig sympathisch, und da der erste Band mit einem extrem fiesen Ende aufgehört hat, freue ich mich über ihn sehr.

Claire: Das blonde, hübsche Mädchen, dass aus England nach Frankreich ziehen muss, weil ihre Mutter einen Job im berühmten Louvre bekommen hat. Allerdings liebt sie auch, aber denkt auch oft über alles mögliche nach, aber eben nicht bevor sie handelt, sondern eher im Nachhinein. Zumal mag ich die Charakterentwicklung im Vergleich zum ersten Teil

Cover

Das Cover gefällt mir richtig gut, das Gold steht in einem schönen Kontrast mit dem weiß.
Das Design in dem Buch gefällt mir ebenfalls sehr gut, bei jedem neuen Kapitel ist ein Teil der Pariser Skyline abgebildet.

Sonstiges

Das Buch war komplett anders als von mir zu Beginn erwartet. Allgemein hat man sehr viel geschichtliches Wissen über Paris gesammelnt, andererseits war das so gut verpackt dass man dieses Wissen nicht als Last aufgebunden bekommt, sondern einfach ein Teil der Geschichte sind. Die Liebesgeschichte war auch sehr gut verpackt, das hat mir sehr gut gefallen und die hätte ich ebenfalls nicht so erwartet.
Den Anfang fang ich  etwas holprig, aber das hat das Buch und die Story 100 Mal wieder wett gemacht. Allgemein gebe ich dem Buch 4 von 5 möglichen Sternen.

LG Lara

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Rezension zu Dash und Lily Neuer Winter, neues Glück


Allgemeines:
Titel: Dash & Lily Neuer Winter, neues Glück
Autoren: Rachel Cohn & David Levithan
Erschienen im cbt Verlag
Seitenanzahl: 320
Preis: 9,99€






Inhaltsangabe:
Seit Dash und Lily letztes Weihnachten ein Paar geworden sind, ist allerhand passiert: Lilys geliebter Großvater hatte einen Herzinfarkt und die Familie steht vor der schwierigen Frage, ob sie ihn noch zu Hause betreuen kann. Lily leidet sehr unter der angespannten Situation. Dabei steht in zwölf Tagen bereits wieder Weihnachten vor der Tür – Lilys Lieblingstage im Jahr! Höchste Zeit für Dash, ihr den magischen Zauber von New York City im Dezember wieder vor Augen zu führen …

Meine Meinung:
Zuerst möchte ich erwähnen, dass „Dash & Lily Neuer Winter, neues Glück“ der zweite Teil einer Dilogie ist. Ich habe zu diesem Buch gegriffen, da mir der erste Teil sehr gut gefallen hat und die Geschichte sehr abwechslungsreich war. Im allgemeinen liebe ich es, in der Vorweihnachtszeit Weihnachts/- und Winterbücher zu lesen, welche in der Regel relativ kitschig und vorhersehbar sind. Normalerweise würden mir diese Bücher wahrscheinlich nicht allzu sehr gefallen, aber ich finde sie passen einfach super in die gemütliche Weihnachtszeit und sind vermutlich jedes Jahr die Auslöser für meine Weihnachtsstimmung :)

Was ich bei den Büchern über Dash und Lily schade finde ist, dass die Cover verändert wurden. Die alten Ausgaben haben mich persönlich eher angesprochen.

Ich habe schon auf den ersten Seiten erneut in die Geschichte der beiden Protagonisten gefunden, allerdings hat sich das Buch danach sehr hingezogen, was daran liegt, dass Dash und Lily immer wieder dieselben Probleme hatten und sich alles irgendwie wiederholt hat. Zum Ende hin konnte mich die Geschichte wieder packen.

Ein Element, welches mir auch in diesem Buch wieder gefallen hat sind die Rätsel mit denen die Beiden sich gegenseitig durch New York schicken.
Weiterhin mochte ich die Perspektivenwechsel und die Schreibstile der beiden Autoren, die miteinander harmonieren.

In dem Buch hat man als Leser auch mehr über Dash und Lily´s Persönlichkeiten und ihre Lebensumstände erfahren, wodurch ihr Handeln für mich logischer wurde. Dieser Aspekt hat mir im ersten Teil gefehlt.

Fazit:
In der Gesamtwertung ziehe ich zwei Sterne ab, da sich ein Teil des Buches sehr hingezogen hat. Insgesamt vergebe ich dem Buch „Dash und Lily Neuer Winter, neues Glück“ also 3 von 5 Sternen.


LG
Jasmin

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Rezension - Der Nachtwandler - Sebastian Fitzek

Der Nachtwandler
Von Sebastian Fitzek
Psychothriller, Thriller
Einzelband
320 Seiten
Als Taschebuch für 9,99 € (hier)


"Wenn Sie zu lange bleiben, wird das Haus Sie verändern und das Böse in Ihnen von innen nach außen kehren." 
- Der Nachtwandler, Knaur Taschenbuch Verlag, Sebastian Fitzek


Bereits in seiner Jugend hatte Leon massive Schlafstörungen und war in Therapie. Mittlerweile steht er mit beiden Beinen wieder im Leben: ist verheiratet, lebt mit seiner Frau in ihrer Traumwohnung und hat sich mit seinem besten Freund selbstständig gemacht. Er glaubt alles sei in Ordnung, als eines Nachts seine Frau, schrecklich zugerichtet, ihre Sachen packt und ihre gemeinsame Wohnung verlässt. Verzweifelt fragt sich Leon ob er schon wieder wie damals im Schlaf gewalttätig wurde und sie selbst zu zugerichtet hatte. Um seinem eigenen schlafwandelndem Ich auf die Spur zu kommen besorgt er sich eine Kopfkamera und filmt sein schlafendes Ich dabei wie es durch eine versteckte Tür in einen dunklen Raum klettert ...


Der Nachtwandler ist mein erstes Buch von dem deutschen Thrillerautor schlichtweg, Sebastian Fitzek. Ich habe das Buch von einer Freundin geschenkt bekommen und hätte sie dies nicht getan, hätte ich das Buch vermutlich nie angefasst, da Thiller nicht unbedingt in meinem Interessengebiet liegen. Doch ich dachte mir, dass, jetzt wo ich das Buch ja schließlich habe, es auch mal mit einem Thriller versuchen will.
Der Prolog beginnt mit einem kleinen Vorgucker in dem man gleich einen Eindruck davon bekommt wie schwer die Ereignisse im Buch Leon belasten werden. Doch diese Entwicklung bis dahin konnte ich im Buch nicht wirklich spüren. Leons Gefühl waren so wenig beschrieben, das man zwar, auf Grund der Ereignisse versteht warum Leon so am Ende handelt, aber den Weg dahin nicht an ihm selber erkennt. Man merkt nicht das Leon durchdreht.
Das Buch war für mich eine kleine Achterbahnfahrt. Die ersten 100 Seiten habe ich an einem Stück gelesen und ab da war erstmal eine ganze zeit lang die Luft raus. Nach einem so spannenden Start fand ich den gesamten Mittelteil recht langweilig und überlegte auch das Buch abzubrechen. Jedoch las ich weiter und kurz vor dem alles veränderndem Plottwist wurde alles wieder sehr spannend und ich wollte das Buch nicht mehr weg legen. Der Plottwist hat mich komplett weg gehauen und absolut ratlos zurückgelassen. Kurz darauf folgte der finale Showdown, der zeitweise sehr merkwürdige beschrieben war und ich gar nicht wirklich verstand was genau jetzt gerade passierte auf einer sachlichen Ebene. Der Showdown lies mich schließlich komplett verwirrt zurück. Ich wusste jetzt gar nicht mehr wirklich wer was getan hat. Dann folgte die gesamte Auflösung die mich komplett enttäuschte. Es ist zu einfach alles dadurch zu erklären. Und auch der Epilog enttäuschte mich, der erst sehr überraschte und sich dann wieder als was anderes entpuppte.
Dennoch, das Buch konnte mich am Anfang und am Ende sehr gut fesseln und hat mich wahnsinnig überrascht trotz aller dieser Abers.
Trotzdem wird es wohl mein einziger Thriller bleiben.


Ein Thriller mit viel Spannung und Längen, Überraschungen und Enttäuschungen.


3 von 5 Sternen


~Cino


Freitag, 1. Dezember 2017

Rezension 'Die Schwester'

Titel: Die Schwester
Autor: Joy Fielding
Verlag: Goldmann
Hier gehts zum Buch

Inhalt:

Ein kleines Mädchen verschwindet. Ihre Mutter und ihre Schwester bleiben zurück. Und werden Jahre später mit einer Wahrheit konfrontiert, die sie ins Herz der Finsternis führt ... 

Caroline Shipley ist voller Vorfreude, denn ihr Mann Hunter hat sie zur Feier ihres Hochzeitstages in ein Luxushotel in Mexiko eingeladen. Gemeinsam mit ihren beiden kleinen Töchtern reisen sie an und beziehen ihre komfortable Suite. Doch was als paradiesischer Aufenthalt geplant war, wandelt sich zum tiefen Trauma in Carolines Leben, von dem sie sich nie erholen wird – denn eines Abends wird die zweijährige Samantha aus der Suite entführt und bleibt für immer verschwunden. Caroline zerbricht beinahe an dem Verlust und muss sich auch noch den Verdächtigungen der Presse stellen, an der Entführung beteiligt gewesen zu sein. Die Jahre vergehen, und irgendwann gibt Caroline selbst den letzten Funken Hoffnung auf, dass Samantha doch noch am Leben ist. Bis sie eines Tages den Anruf einer mysteriösen jungen Frau erhält, die behauptet, ihre verlorene Tochter zu sein – und damit einen Strudel von Ereignissen auslöst, der Caroline die schockierende Wahrheit darüber offenbart, was wirklich geschah in jener heißen Sommernacht in Mexiko

Rezension:

Joy Fielding ist eine hoch gelobte Autorin, deswegen habe ich mich diesmal für dieses Buch von ihr entschieden, bin dabei aber leider nicht auf meine Kosten gekommen. Der Schreibstil ist angenehm, aber die Auflösung war für mich viel zu schnell klar, wenn diesmal wenigstens zumindest ein klein wenig anders als zuerst gedacht. Allerdings war für mich von Anfang an klar, dass sie es war (weitere Ausschmückungen gibts hier nicht, denn das ganze soll weitesgehend spoilerfrei bleiben)
Auch mit den Charakteren wurde ich nicht besonders warm und hatte mehr Verständnis für Michelle, die mir oft richtig leid tat, während mich Carolines Art manchmal nervte. Lily war für mich zu perfekt und farblos, am Ende zu viele unbeantwortete Fragen - praktisch, wenn ein Charakter, der sie hätte beantworten können, schon verstorben ist.

Charaktere:

Michelle: Michelle ist die ältere Tochter von Caroline - und hat sich seit Samathas Geburt benachteiligt gefühlt. Ob sie dies auch war, wurde in dem Buch schlecht deutlich. Sie ging auf Konfrontationskurs mit Caroline und lies dabei keine Situation aus, um ihrer Mutter ein schlechtes Gewissen zu machen. Allerdings konnte ich Michelles Handlungen oft nachvollziehen und fand sie als Person gar nicht schlimm. Gerade als Lily aufkreuzt und sich nun auch noch die Großmutter von ihr abwendet, kann ich ihr gefühl nachvollziehen.

Caroline: Caroline war die Mutter der beiden. In der Kindheit bis jetzt von ihrer eigenen Mutter gehasst, ihr Bruder wurde ständig bevorzugt, wird es immer noch. Geschworen hatte sie sich, dass sie nie eines ihrer Kinder bevorzugt - bis Samantha verschwindet. Und Michelle ihr deutlich macht, dass sie genau dies getan hat.
An einigen Stellen habe ich Mitleid mit ihr, manchmal nervt sie mich aber auch unglaublich.

Cover-, Buchgestaltung:

Das Cover hat mir sehr gut gefallen, uch wenn ich nicht verstehe, wie es zum Inhalt des Buches passt. Die Haptik ist sehr schön anzufassen und es macht Spaß das Buch beim Lesen in den Händen zu halten.
Die einzelnen Kapitel waren schlicht mit einzelnen Zahlen abgetrennt.

Fazit:

Gute Idee, schlecht umgesetzt. Ich hätte mir ein wenig mehr Spannung gewünscht. Es war zwar immer wieder ein Nervenkitzel, dass zwischen Vergangenheit und Gegenwart gesprungen wurde, und am Ende immer ein riesen Cliffhänger blieb, aber als nichts mehr aus der Vergangenheit kam, wurde es träger.
Ich gebe dem Buch 3/5 Sternen. Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Buches!
LG Lara