Mittwoch, 8. November 2017

Rezension "Amani - Verräterin des Throns"

Titel: Amani - Verräterin des Throns
Autor: Alwyn Hamilton
Verlag: cbt
Preis: 16,99€
Hier gehts zum Buch

Inhalt:

Cover: Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut. Diesen Glitzerstreifen verbindet man im Laufe der Geschichte schon mit Sand, und ich finde, das bringt einem die Geschichte sehr viel näher.
Die Auffassung bei den Kapiteln hat mir auch sehr gefallen, zudem hat es am Rand ein schönes Muster ergeben. So konnte man außerdem sehen, wann ein neues Kapitel anfängt und muss nicht immer vorblättern und schauen. Ich persönlich mache das öfter und fand die 'Markierung' am Buchschnitt sehr hilfreich.

Charaktere:
Amani: Amani war für mich am Anfang ein sehr selbstständiger Mensch, ihre Eltern sind früh gestorben, sodass sie bei ihrem Onkel und seiner Frau leben musste. Außerdem hat sie ja vorher schon viel durchgenacht, welches man im ersten Teil lesen kann. Sie hat sich allerdings eher alleine durchgeschlagen und war sehr eigenständig. Trotzdem hat mir ihr Charakter sehr gefallen.

Jin: Jin war am Anfang sehr undurchschaubar, zumindest für mich. Nach der Zeit ist er mir allerdings auch sympathisch geworden, und ich habe angefangen ihn zu mögen.

Sonstiges: Irgendwie konnte ich dem ganzen Buch nicht ganz folgen, zwischendurch habe ich oft den Faden verloren. Außerdem fande ich es wie den ersten Teil sehr langatmig. Beim ersten Teil habe ich mich auch schon ein wenig durchgekämpft, nun hatte ich gehofft dass mir dieses Buch leichter fallen würde, was es aber getan hat. Schade um die Charaktere aber teilweise hatte ich auch einfach keine Lust mehr weiterzulesen und konnte mich so überhaupt nicht in die Story reinversetzen.
Deshalb gebe ich dem Buch nur 2/5 Sternen, auch wenn mir die Charakter und das Cocer sehr gefallen haben, sie konnten die Geschichte nicht richtig retten.
Viele Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Buches!
LG Lara

Rezension: "Das Mädchen im Eis"

Titel: Das Mädchen im Eis
Autor: Robert Bryndza
Verlag: Penguin
Hier gehts zum Buch

Inhalt: Ein bitterkalter Wintertag hüllt London in Schnee und Schweigen. Das Klingeln eines Handys durchbricht die gespenstische Stille eines zugefrorenen Sees. Doch niemand antwortet. Nur wenige Zentimeter daneben ragen Finger aus dem Eis …

Acht Monate sind vergangen seit Detective Erika Fosters letztem Einsatz, der in einer Katastrophe endete und ihrem Mann das Leben kostete. Doch es ist an der Zeit, nach vorn zu blicken. Die Tochter einer der mächtigsten Familien Londons wurde ermordet, und Erika setzt alles daran, den Schuldigen zu finden. Während sie noch gegen die Dämonen der Vergangenheit kämpft, rückt sie ins Visier eines gnadenlosen Killers.

Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut, das ganze Buch ist in einem eisigen Blau gestaltet, auf der vorderen Seite ist ein geschlossenes Auge abgebildet, darüber der Titel des Buches in einer Blutroten Farbe. Das Blau ist an manchen Stellen heller oder dunkler. Was mir sehr gut gefallen hat war die Haptik des Buches. An manchen Stellen fühlt es sich an wie Eis.

Sonstiges: Mehr kann ich zum Buch auch nicht sagen, da ich es nach knapp 100 Seiten abgebrochen habe. Der Klappentext hat mir mehr versprochen als das Buch mir letzendlich gegeben hat.
Ich konnte mit der Protagonistin überhaupt nicht warm werden, klar ist es schlimm was Detective Erika erlebt hat, aber man sollte privates und berufliches trennen können. Sie hat mich genervt, daher konnte ich auch nicht weiter lesen.
Ich werde das Buch erstmal aufgeben, vielleicht gebe ich ihm später noch eine Chance, manches hat eine zweite Chance verdient und vielleicht gefällt es mir dann besser.
Deswegen gibts einen Stern von mir, weil mir das Cover so gut gefallen hat!
Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Buches!
LG Lara

Samstag, 4. November 2017

Rezension "ES"

Perfekt zum neuen Kinostart kam auch das Buch heraus - und wartete nicht lange darauf, gelesen zu werden. Das Buch lässt mit seiner Dicke erstmal jeden zögern- es ist und bleibt ein Schinken von mehr als tausend Seiten. Doch es lohnt sich, es anzufangen. Die ersten Seiten, in denen es vor allem um Bill geht, der Protagonist, der durch den Verlust seines Bruders Georgie das erste Mal auf Es stößt und damit mehrere Dinge ins Rollen bringt.
Das Buch liest sich wirklich super schnell und selbst für mich als Fantasy-Romance-Fan war es angenehm zu lesen. Stephen King greift - um erstmal auf den Inhalt einzugehen- Thematiken der Kindheit auf. So ist da der Club der Verlierer, die alle mit schwerwiegenden Problemen zu kämpfen haben, die heute durchaus noch aktuell sind, wenn auch ein wenig abgewandelt.
Bill, dessen Bruder Georgie Es´erstes Opfer war, muss mit dessen Tod kämpfen und er stottert, was ihm das Leben nicht gerade leichter macht. Auch Ben, der korpulentere Bücherwurm in der Gruppe der sieben Kinder, wird von Jungen aus der Schule gehänselt- er hegt eine große Angst vor Henry Bowers, ein gewalttätiger Junge, der eine der Ängste aus "Es" verkörpert. Allgemein hat jeder der sieben Kinder irgendeinen Grund, weshalb sie zu Außenseitern werden.
Und als Bill und Eddie eines Tages einen Damm in den Barrens bauen, begegnen sie Ben. Die Barrens spielen eine zentrale Rolle der Kinder. Sie ist ihr Rückzugsort- ihr Ort, wo niemand sie schlägt, wo niemand sie hänselt, wo niemand etwas von ihnen verlangt, wo sie einfach sie seien können.
Während die Geschichte voranschreitet, gibt es immer wieder zwischendurch ein paar Zwischenspiele, wo die Geschichte dreißig Jahre später spielt, und die nun Erwachsenen sich wieder mit Es beschäftigen, das Darry wieder unsicher macht.
Es.
Es, der Clown Pennywise, der die Kinder neben ihren Alltagsproblemen auch noch terrorisiert, indem er sich plötzlich in Bilder bewegt, indem er Ballons gegen den Wind fliegen lässt... hinterlässt nicht nur bei den Kindern einen Schrecken, sondern auch bei dem Leser. Beim Schreiben dieser Rezension bekam ich schon bei dem Gedanken an die vielen Szenen, in denen Es aufgetaucht war, Gänsehaut.
Es macht die ganze Geschichte sehr, sehr gruselig und gibt dem Leser den Rest, völlig in der Geschichte zu verfallen und von dem Geschehen gefesselt zu werden. Man traut sich gar nicht mehr, abends in dem Buch zu lesen, aus Angst, dass plötzlich um die Ecke knallrote Luftballons geflogen kommen...
Während die Geschichte sich hauptsächlich auf die Kindheit der sieben Kinder stützt, müssen jene auch siebenundzwanzig noch einmal gegen Es kämpfen, und müssen die Schatten der Vergangenheit überwinden. Auch in dieser Zeit gab es einige Spannungen, so ist zum Beispiel Stan ganz am Anfang verstorben, und die Freunde finden sich wieder in Derry zusammen, um Es ein weiteres Mal zu bekämpfen. Mit einigen überraschend traurigen Wendungen...

Das Buch ist und bleibt ein riesiger Brocken, auch wenn sich die Seiten relativ schnell lesen, schreckt es einen doch erstmal ab. Stephen King hat einen sehr flüssigen Schreibstil, der den Leser auch mal nachdenken lässt und nicht alles nur runterrattert. Nichtsdestotrotz füllt der Autor auch viele Szenen mit gefühlten unendlich langen Beschreibungen. Aber ich finde, das ist Stephen King und das braucht das Buch einfach. Dadurch wirken die gruseligen Szenen viel mehr, dadurch wird man viel tiefer in die Geschichte hineingeworfen.
An einigen Stellen ist das Buch aus verschiedenen Sichten geschrieben, sodass man noch einen tieferen Eindruck in die Charaktere bekommen hat und so oft auch besser ihre Handlungsweisen nachvollziehen kann.
Letztendlich hat mir das Buch wirklich gut gefallen, ich habe es weggelesen wie nichts. Es hatte seine Längen, hatte aber auch unerwartete Höhepunkte.
Wer Lust auf Horror hat, sollte auf jeden Fall zu Es greifen. Das Buch fast immer noch aktuelle Themen auf, und Stephen King schreibt über die Angst an sich- gemischt mit einer großen Portion Horror.

Dienstag, 31. Oktober 2017

Rezension - Eragon - Der Auftrag des Ältesten - Hörbuch

Eragon – Der Auftrag des Ältesten
Christopher Paolini
Gelesen von Andreas Fröhlich
Fantasy, Abenteuer
Band 2 von 4
27 Stunden
Für 11,95 € (hier)



Das Hörbuch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt.

Das Abenteuer geht weiter. Die Schlacht in Farthen Dûr kostete unzählige Leben und letztlich auch dem König der Varden, Ajihad. Nun nimmt seine Tochter Nasuada das Ruder in die Hand und führt nun ihr Volk an, während Eragon sich auf den Weg zu den Elfen in Du Weldenvarden. Dort setzt er seine Ausbildung fort und folgt seinem Schicksal um eines Tages Galbatorix zu bezwingen. Nichtsahnend was in seiner Heimat Carvahall vor sich geht erlernt Eragon weiter die Magie und das Volk der Elfen kennen, wobei seine Liebe zu der Elfe Arya immer ernster wird. Und auch für seinen zurückgelassenen Cousin Roran wird es ernster. Während der Jagd entdeckte eine Gruppe Soldaten gefolgt von Ra'zac die ihr Dorf unruhig machen und die Heuspeicher niederbrennen. Roran fürchtet um seine Heimat und um sein junges Glück mit Katrina und beschließt die Sache selbst in die Hand zunehmen.

Der Band fängt sehr spannend an und behält seine Spannung bis ganz zum Schluss. Besonders gut fand ich, dass man die Magie quasi mit Eragon gemeinsam erlernt hat und viele neue Dinge erfahren hat. Sein gesamter Lernprozess und das Leben der Elfen ist alles sehr interessant und ich konnte fast nicht mehr aufhören zuzuhören. Andreas Fröhlich ist wieder mal perfekt für das Hörspiel und gehört für mich zu der Geschichte genau so wie Brom dazugehörte. Es fühlt sich an als würde man der gesamten Geschichte lauschen, wie Ergaon einst Broms Geschichten lauschte.
Auch die Stellen über Roran waren sehr spannend und man hatte endlich mal die Gelegenheit mehr über Roran zu erfahren und ihn und Katrina überhaupt kennen zulernen, denn Beide sind im ersten Band der Reihe nicht viel vorgekommen.
Insgesamt lernt man viele neue Dinge in diesem Band kennen die ihn durchweg spannend für mich gemacht haben, auch wenn viele diese Meinung nicht teilen und diesen Band eher langatmig fanden, aber so empfand ich es nicht.


Gelungener zweiter Band, der viel neues mit sich bringt.


4 von 5 Sternen


~Cino


Samstag, 28. Oktober 2017

Rezension - Das Lied von Eis und Feuer - Der Thron der sieben Königreiche - Hörbuch

Das Lied von Eis und Feuer – Der Thron der sieben Königreiche
Von George R. R. Martin
Gelesen von Reinhard Kuhnert
Fantasy
Band 3 von 10
18 Stunden 17 Minuten
Als Hörbuch für 24,99€ (hier)




Die Starks verarbeiten noch immer den Tod ihres Vaters als im Reich ein Bürgerkrieg ausbricht. Der junge Robb kämpft nun nicht mehr um den Respekt seiner Untertanen als neuer Lord von Winterfell sondern steigt in den Bürgerkrieg mit ein und will seine Schwestern aus Kings Landing retten. Während Robb seine Leute im Norden sammelt, sitzen die beiden jüngsten Stark, Bran und Rickon, alleine auf Winterfell. Bran muss viele Lords und Mündel begrüßen, was ihn mehr stört als wirklich eine Freude macht, bis die beiden Kinder von Howland Reed auftauchen und Bran von Jojens Grünseher Fähigkeiten erfährt. Unterdessen bekriegen sich auch die Brüder des verstorbenen Königs, Stannis und Renly. Beide sehen sich als rechtmäßigen Thronerben, denn für sie ist klar das Joffrey ein Bastardsohn von der Königin, Cersei, und ihrem Zwillingsbruder Jaime ist. Doch die Krone weicht weiterhin den Vorwürfen aus und suchen weiterhin nach Arya Stark, die mit ein paar Leuten losgezogen ist zur Mauer, doch sie ist nicht die Einzige in der Gruppe die sich vor den Soldaten der Krone fürchtet, auch der junge Schmied Gendry, flüchtet vor der Krone auch wenn er gar nicht weiß warum.



Spannend und fesselnd geht es in die dritte Runde mit Der Thron der sieben Königreiche. Die Geschichte verstrickt sich immer weiter und spielt gekonnt mit einem. Es kommen immer mehr Charaktere hinzu, was es manchmal schwer macht der Geschichte ganz zu folgen, da ja nach jedem Kapitel die Sichtweise gewechselt wird und die Geschichte mit einem anderen Charaktere weiter erzählt wird. Was dazu führt das einige Tode im Buch mir absolut gar nichts bedeutete haben, weil sich die Charaktere in dieser kurzen Zeit nicht in mein Gedächtnis brennen konnten. Zeitweise wirkte die Story jetzt doch ganz schön langatmig und ich erwischte mich dabei wie ich jedes mal wenn ein Kapitel mit Arya anfängt die Augen verdrehte habe, obwohl ich eigentlich ein großer Fan von Arya bin, zumindest was die Serie angeht und auch sonst immer ihre Szenen mit Gendry mochte, doch das Buch hat mir ein wenig den Geschmack daran verdorben. Doch das Tat nicht den Spaß und die Faszination ab, die ich weiterhin für die Reihe empfinde.


Die Story strickt sich immer mehr zu einem komplizierten Gestrick zusammen, dass einen absolut fesselt und fasziniert.


4 von 5 Sternen


~Cino



Mittwoch, 25. Oktober 2017

Buchempfehlung: Love Letters to the dead


Hallo :)

Heute habe ich eine Buchempfehlung für euch, in der ich euch das Buch Love letters to the dead ans Herz legen möchte.

Allgemeines:
Titel: Love Letters to the dead
Autorin: Ava Dellaira
Verlag: cbt Verlag
Seitenanzahl: 416
Preis: 17,99€







Inhaltsangabe:
Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben …


Meine Meinung:
Das Cover von Love letters to the dead hat mich sofort angesprochen, da die Farbgestaltung stimmig ist und ich sofort einen Drang danach verspürte, es zu lesen.

In dem Buch schreibt die Protagonistin Laurel Briefe an tote Persönlichkeiten. Zunächst tut sie dies als Schulaufgabe, jedoch hört sie nicht auf und vermittelt dem Leser alles was sie erlebt und dabei fühlt innerhalb dieser Briefe.
Ich fand diese Art der Erzählform sehr gelungen, da ich mich so sehr gut mit ihr identifizieren konnte und das Gefühl hatte sie kennenzulernen.
Auch wie sie mit dem Verlust ihrer Schwester umgegangen ist und all ihre Probleme gelöst hat konnte hier gut transportiert werden.
Besonders gefallen hat mir, dass in dem Buch unglaublich tolle Dinge gesagt wurden und ich mir einige Zitate markieren konnte. Am Ende dieses Blogposts werde ich ein paar dieser Zitate einfügen.

Laurel macht eine Veränderung durch und ich fand es richtig toll diese als Leser zu begleiten
Am Anfang der Geschichte ist sie noch sehr unsicher und orientiert sich stark an ihrer verstorbenen Schwester. Zum Ende hin entwickelt sie langsam ein Selbstwertgefühl, knüpft ihre eigenen Kontakte und beginnt sich von dem Leben ihrer Schwester zu lösen.

Der Schreibstil in Love letters to the dead hat zu Mays Alter gepasst, sodass ich wirklich das Gefühl hatte die Geschichte von Laurel erzählt zu bekommen. Das Buch ließ sich schnell lesen und es war angenehm ihrer Geschichte zu folgen.


Fazit:
Love Letters to the dead ist ein tolles Buch, dass die Höhen und tiefen des Lebens beschreibt.

Eine absolute Leseempfehlung, ich vergebe 5 von 5 Sternen.


Zum Schluss noch ein paar Zitate aus dem Buch:

„Manchmal ist da nur Stille nachdem man etwas gesagt hat. Oder bloß ein Echo. Wie Schreie aus unserem Inneren. Und dann fühlt man sich wirklich einsam. Aber das passiert nur, wenn man nicht richtig hinhört. Es bedeutet, dass man noch nicht bereit ist, zu hören. Denn jedes Mal, wenn wir etwas sagen, ist da eine Stimme. Eine ganze Welt, die uns antwortet“


„Manchmal sind es die kleinen Gesten, die den größten Raum einnehmen“


„Warum glaubst du, ist die Liebe das tiefste Gefühl, das Menschen empfinden? Weil sie beides zugleich ist. Solange wir lieben, fühlen wir uns beschützt und haben dabei doch trotzdem Angst“

„Ein wahrer Freundist jemand, der dich voll und ganz du selbst sein lässt. Der nichts von dir erwartet. Der dich so nimmt, wie du bist, ganz egal, was auch immer du in einem Moment gerade fühlst. Das ist es worauf es bei der wahren Liebe ankommt: den anderen sein zu lassen, was er wirklich ist.“


LG







Rezension - Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter - Hörbuch

Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter
Christopher Paolini
Gelesen von Andreas Fröhlich
Fantasy, Abenteuer
Band 1 von 4
21 Stunden 15 Minuten
Für 16,99 € (hier)



Ich habe das Hörspiel freundlicher Weise vom Bloggerportal zugeschickt bekommen.

Bauernjunge Eragon ist auf der Jagd als er einen glänzenden, blauen Stein findet. Er beabsichtigt diesen ungewöhnlichen Stein zu verkaufen, als dieser dann plötzlich Risse bekommt, aufbricht und ein kleines Drachenjunges ans Tageslicht kommt. Eragon begreift, das er von heute an ein Drachenreiter ist. Vom alten Geschichtenerzähler in seinem Dorf Carvahall hatte er immer Geschichten von den mächtigen Drachenreitern gehört, doch heute gibt es nur noch einen Drachenreiter: Der grausame Herrscher Galbatorix und genau dieser beginnt nun eine Jagd auf Eragon, der nun zum Drachenreiter geworden ist und damit zu Galbtorix' größte Bedrohung.


Spannend und fesselnd beginnt die Geschichte gleich mit dem Drachenein und wie es zu Eragon gelangte. Man ist durchgängig gepackt vom Buch und ich wollte gar nicht mehr aufhören Andreas Fröhlich zuzuhören, denn seine Stimme passt einfach perfekt zu der Welt von Eragon und zu Eragon selbst. Die gesamte Geschichte wirkt durch ihn unglaublich lebendig und nochmal viel interessanter. Ich konnte mir die Schauplätze und Charaktere fast bildlich vorstellen.
Man empfindet sofort Sympathie für die Drachendame Saphira und auch die anderen Charaktere wachsen einem sehr schnell ans Herz. Man spürt förmlich wie Eragon mit seiner Aufgabe wächst und leidenschaftlich beginnt zu lernen – nicht nur Magie und Kampfkunst sondern auch das Lesen.
Ein Gefühl das ich jedoch nicht loswurde während des Buches war, dass ich die gesamte Geschichte schon vorher einmal erlebt habe, einige Stellen oder Charaktere kamen einem schon arg bekannt vor und wirkten nicht originell.



Ein perferktes Buch für junge Fantasy Fans.


4 von 5 Sternen


~Cino


Dienstag, 3. Oktober 2017

Rezension: Das Lied der Krähen von Leigh Bardugo



Nachdem ich das Buch schon lesen wollte, seit es in den USA veröffentlicht wurde, habe ich mich riesig gefreut, dass es auf Deutsch raus kam. Denn, um ehrlich zu sein, ist High-Fantasy auf einer anderen Sprache doch meist etwas komplizierter als man denkt.








Allgemein:


Titel: das Lied der Krähen

Originaltitel: Six of Crows

Autor: Leigh Bardugo

Seitenzahl: 592 Seiten

Preis: 16,99€ broschiert ( Amazon, Verlag, Thalia )

Verlag: Knaur Fantasy

erschienen am 2.10.2017

Laut der Autorin Leigh Bardugo hängt „Das Lied der Krähen“ mit ihrer Grischa Reihe zusammen, man kann es aber auch lesen ohne die Grischa Reihe gelesen zu haben.




Inhalt:

Sechs unberechenbare Außenseiter – eine unmögliche Mission.
Ketterdam – pulsierende Hafenstadt, Handelsmetropole, Tummelplatz zwielichtiger Gestalten: Hier hat sich Kaz Brekker zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandenchefs hochgearbeitet. Als er eines Tages ein Jobangebot erhält, das ihm unermesslichen Reichtum bescheren würde, weiß Kaz zwei Dinge: Erstens wird dieses Geld den Tod seines Bruders rächen. Zweitens kann er den Job unmöglich allein erledigen …
Mit fünf Gefährten, die höchst unterschiedliche Motive antreiben, macht Kaz sich auf in den Norden, um einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Die sechs Krähen sind professionell, clever, und Kaz fühlt sich jeder Herausforderung gewachsen – außer in Gegenwart der schönen Inej …

Quelle: Knaur Fantasy, Leigh Bardugo, das Lied der Krähen




Meine Meinung:



Das Cover:

Dieses Cover gehört zu meinen Lieblingscovern überhaupt und die Schönheit des Buches hört beim Cover nicht auf! Der Buchschnitt ist schwarz – Ich liebe sowas ja – und vorne und hinten sind Karten aus Leigh Bardugos Welt. Die Aufmachung ist echt richtig richtig schön.




Der Schreibstil:

Der Schreibstil von Leigh Bardugo hat mich begeistert, ich glaube ich muss ganz schnell ihre anderen Bücher lesen! Man konnte das Buch gut lesen, es war nie zu langatmig, aber man hat trotzdem genaue Beschreibungen der Situation erhalten, eine Mischung die nicht jedem Autoren so gut gelingt. Wenn man sich, so wie ich das tue, gerne Stellen im Buch mit Post-its markiert, dann gibt es aufjedenfall genug Zitate, die es wert sind markiert zu werden. (Ich habe fast 20 Stellen markiert).


"Sie hatte gelacht, und wenn er gekonnt hätte, hätte er den Klang in eine Flasche gefüllt und sich jede Nacht daran betrunken. Es machte ihm Angst."

-Seite 509, Das Lied der Krähen

Die Beschreibungen sind ebenfalls gut geschrieben, man kann sich Ketterdam und seine Gangs bildlich vorstellen. Dadurch, dass die Kapitel nicht immer aus der gleichen Sicht geschrieben wurden, sondern dass es zwischen den Charakteren wechselt, kann man sie besser verstehen und sich besser in sie hineinversetzen.




Die Charaktere:

Kommen wir jetzt zu meinem Lieblingsteil an diesem Buch: Die Charaktere!

Die anderen Sachen haben mir zwar ebenfalls total gut gefallen, aber die Charaktere sind eine Sache für sich. Ich liebe gut durchdachte, „tiefe“ Charaktere, die einen größeren Zweck erfüllen, als nur den Plot zu durchlaufen. Mit „Das Lied der Krähen“ ist man hier definitiv auf der guten Seite.

Zum einem haben wir Kaz Brekker, Dirtyhands, der immer Handschuhe trägt, humpelt und unnahbar scheint. Dann gibt es Inej, das Phantom und die einzige Person die Kaz wenigstens ein bisschen an sich heranlässt. Jesper, ein Scharfschütze mit einer Schwäche für das Glücksspiel und Nina, eine Grischa-Entherzerin. Weiterhin gehören Matthias, den sie erstmal aus dem „Höllenschlund“ befreien müssen und der jungaussehende Wylan zur Gruppe. Allesamt sind sie Außenseiter und Verbrecher. Klingt nach einer bunten Mischung und ist es auch.

Man erfährt nicht nur was den sechs während ihrer Mission durch den Kopf geht, sondern auch Geschichten aus ihrer Vergangenheit. Keiner der Charaktere ist flach und man fühlt sich, als würde man sie alle wirklich kennen. Am Liebsten würde ich einfach in das Buch springen um mit den sechs Krähen ihre Welt erforschen (auch wenn ich wahrscheinlich nicht länger als ein paar Tage dort durchhalten würde).





Die Storyidee und Umsetzung:

Ich liebe die Idee von den sechs Außenseitern die sich auf eine scheinbar unmögliche Mission begeben und nach dem riesigen Hype um das Buch in der USA war ich total gespannt, was wirklich dahinter steckt. Ich wurde nicht enttäuscht!

Der Plot ist gut durchdacht, man wird immer wieder bei einigen Stellen überrascht von der Durchdachtheit, die in ihren Plänen steckt und von den Ideen von Leigh Bardugo.

Für mich persönlich gab es zwar keine Stellen, an denen ich total geschockt war oder überrascht, weil etwas passierte was ich überhaupt nicht erwartet hätte, aber das ist für mich nicht so schlimm, da ein Buch nicht nur für einen Plot Twist lebt. Das Buch war durchweg spannend und man wollte immer wissen was als nächstes passiert.

Ganz den Riesehype erreicht meiner Meinung nach das Buch aber nicht, es ist sehr gut, aber wahrscheinlich hat man nach dem Hype um das Buch sowieso sehr hohe Erwartungen, die gar nicht erreicht werden können. Ich habe außerdem das Gefühl, dass mir das Buch bei einem zweiten Lesen noch besser gefallen würde, was mir häufig bei guten Fantasy Büchern passiert, weil einem erst da die volle Durchdachtheit des Buches auffällt.

Das Buch war voller Spannung, aber auch Romantik zwischen den Charakteren kam nicht zu kurz:


" Viele Jungen werden dir Blumen bringen. Aber eines Tages wirst du einen Jungen kennenlernen, der deine Lieblingsblume in Erfahrung bringen wird.(…) Nur dieser Junge verdient dein Herz."

-Seite 181, das Lied der Krähen


Die Charaktere werden mir sicherlich noch einige Tage im Kopf rum spuken und ich freue mich schon auf den zweiten und damit letzten Teil der Reihe.





Fazit:



Eine Geschichte, die den Leser mitfiebern lässt und bei der man sich fühlt als wäre man selbst mitten im Buch. Ich bin glücklich, dass ich dieses Buch gelesen habe und warte nun gespannt auf den zweiten Teil!

Bei meiner Bewertung lasse ich noch ein bisschen Luft nach oben für den zweiten Teil, mit der Hoffnung, dass der mich noch einmal so begeistert oder vielleicht sogar noch mehr.


4,5 / 5 Sternen


LG Isabell

Montag, 2. Oktober 2017

Rezension: "Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow"

Titel: Aufstieg und Fall des außerordentlich Simon Snow
Autor: Rainbow Rowell
Verlag: dtv
Hier gehts zum Buch 








Inhalt
Liebe, Freundschaft, ein Auserwählter und viel Magie
Simon Snow ist der mächtigste Zauberer, den die Welt der Magie je hervorgebracht hat. Wäre da nur nicht die Tatsache, dass Simon völlig unfähig ist, seine magischen Kräfte zu steuern. Aber dafür ist ja Watford da, das Zaubererinternat. Für Simons Zimmergenossen Baz – Vampir aus angesehener Familie und Simon in freundlichem Hass zugetan – ist er, der Auserwählte, eine wahre Fehlbesetzung. Am liebsten würde Baz den Magie sprühenden Simon mit seinen spitzen Zähnen ein für alle Mal erledigen. Doch dazu kommt es nicht, vorerst zumindest. Denn die verfeindeten Jungs tun sich zusammen, um gemeinsam mit ihrer blitzgescheiten Schulkameradin Penelope den Mord an Baz' Mutter aufzuklären. Für Simon beginnt eine Achterbahn der Gefühle. Und die Welt der Zauberer steht fortan nicht nur in Liebesdingen kopf.



Rezension

Charaktere:
Die Charaktere waren meiner Meinung nach eher undurchsichtig, Simon schien kaum eigene Gedanken zu haben, er machte einfach immer alles, was ihm gerade so in den Sinn kam, und genauso empfand ich es bei Penelope und Agatha auch. Diese empfand ich als sehr verwirrend, auch aufgrund ihrer verschiedenen Standpunkte. Baz hibgegen fand ich echt sympathisch und er hat diese Geschichte auch ein klein wenig gerettet. Durch seinen Sarkasmus wurde die sonst so träge Geschichte ein wenig aufgemischt.

Meine Meinung:
Eigentlich war Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow nur als Teil des Buches Fangirl von Rainbow Rowell gedacht, eine Fanfiction, die sich die Protagonistin des Romans ausdachte. Durch die Teile in der Fanfiction wurde ich neugierig auf das Buch und so beschloss ich kurzerhand, es mir anzulegen. Was mir sofort aufgefallen ist, ist, dass es sehr viele Parallelen zur berühmten Harry Potter Reihe gibt, die allerdings schlecht umgesetzt waren.
Das Buch beschreibt Simons siebtes und letztes Schuljahr an der Watford Schule für Zauberei, vorherige Ereignisse bekommt man im Laufe des Buches immer mehr erzählt. Das wirkt zu Behinn ziemlich verwirrend, und durch die ersten Seiten musste ich mich wirklich quälen. Da die Reihe sehr an die Harry Potter Bände anlehnt und kaum Details geändert wurden, konnte man sich als großer Harry Potter- Fan schnell zurecht finden und mit Simon miteifern, vorallem wenn klar wurde, dass Simon mehr Glück als Verstand zu haben schien. Dies war, wie oben schon erwähnt wirklich anstrengend. Zur Mitte hin schien die Geschichte dann langsam seinen eigenen Handlungsstrang zu folgen – Und nicht mehr zu sehr am Harry Potter Ideal zu klammern. Das Ende war dann zwar sehr schlau ausgeführt, aber wieder so verwirrend beschrieben, dass ich es kaum realisiert habe und am Ende eigentlich nurnoch froh war, dieses Buch beendet zu haben.

Cover:
Das Cover hat mir sehr gut gefallen, das Buch ohne Schutzumschlag sieht auch sehr schön aus. Das einzige was mich stört war die Schrift. Ich weiß nicht ob mir das nur so vorkam, aber es war alles extrem gedrängt und klein geschrieben. Ich als Brillenmensch konnte zum Beispiel ohne Brille nicht mehr viel lesen, obwohl ich keine große Stärke auf den Gläsern habe und auch eigentlich kurzsichtig bin.

Fazit:
Wie oben erwähnt, sind Auszüge aus dem Buch in Rowells Roman 'Fangirl' zu finden - dabei hätte es auch bleiben können. Mich hat das Buch nicht überzeugt, aber das Design hat mir sehr gut gefallen, deshalb bekommt es 3/5 Sterne von mir!
Vielen Dank auch an den dtv-Verlag zur Bereitstellung dieses Buches.
LG Lara

Sonntag, 1. Oktober 2017

Rezension - Prisoners

Prisoners
Thriller
Ab 16 Jahren freigegeben
153 Minuten Länge
Mit Denis Villeneuve in der Regie
Drehbuch geschrieben von Aaron Guzikowski


Familie Dover und Familie Birch feiern zusammen Thansgiving und amüsieren sich prächtig. Auch ihre Kinder verstehen sich super mit einander, und genau deshalb machen sich Anna und Joy auf der Suche nach Annas verlorener Trillerpfeife. Als sich die Familie anfangen Sorgen zu machen wo die beiden Mädchen stecken sind sie unauffindbar. Sofort wird die Polizei eingeschaltet und der einzelgängerische Detective Loki arbeitet sofort begierig an den Fall. Doch Annas Vater reicht das nicht. Er glaubt den Täter schon längst gefunden zu haben, den zurückgebliebenen Alex Jones, und Keller scheut keine Hilfsmittel um Alex Tat auf die Spur zu kommen.


Der gesamte Film erzeugt eine packende Atmosphäre und ist spannend bis zur letzten Minuten. Selber hatte ich lange keine Ahnung was hinter dem Fall stecken könnte und hab die meiste Zeit den Falschen verdächtigt. Dennoch, man kann nicht wirklich mit den Charakteren mitfühlen, da man nicht wirklich Sympathie für die Figuren aufbringen kann. Es wurde mehrmals ein Hintergrund zu einem Charakter angeschnitten, aber nicht näher beleuchtet, was mir stark das Gefühl gab, der Film wäre nicht vollständig, was aber auch wieder Realitätsnähe zeigt, auf die sonst bei allem in dem Film wert gelegt wurde, weshalb mir die allerletzte Szene im Film überhaupt nicht gefällt da sie den Realitätsfaktor zerstört.


Der Film ist wirklich anständig besetzt mit Jake Gyllenhaal (Jack Twist aus Brokeback Mountain) als Detective Loki und Hugh Jackman (Wolverine in den X-Men Verfilmungen) als Keller Dover. Außerdem dabei sind bekannte Gesichter wie Dylan Minnette, der kürzlich als Clay Jensen seinen Durchbruch in Tote Mädchen lügen nicht hatte. Jeder von ihnen leistet überzeugende schauspielerische Leistung und ich habe sogar geschafft nicht bei jeder Szene mit Hugh Jackman an Wolverine zu denken, auch wenn sich beide Charakter hier sehr ähneln.


Ein fesselnder Thriller mit interessanten Charakteren.


4 von 5 Sternen


~Cino