Freitag, 15. September 2017

Rezension zu "Dunkel über Sethanon" von Raymond Feist

Achtung, Rezension kann Spoiler über die vorherigen Bände enthalten!
Allgemeines:
Titel: Die Midkemia-Saga 4: Dunkel über Sethanon
Autor: Raymond Feist
Verlag: Blanvalet 
Genre: Fantasy 
Originaltitel: Riftwar Saga 4: A Darkness at Sethanon
Seitenzahl: 672 
Preis: 9,99€ (E-Book), 10,99€ (TB) 
ISBN: 978-3734160974
Sonstiges: Der 4. Teil einer Reihe! 

Inhalt:
Für den Sieg von Armengar muss Murmandamus einen hohen Preis bezahlen; viele seiner Soldaten sind gefallen. Jedoch ist sein Heer immer noch größer als jeds Andee, dass sich ihm in den Weg stellt. Bald erreicht er die Hauptstadt des Reiches Rillanon und Prinz Arutha bereitet sicha uf die letzte Schlacht vor. Doch Murmandamus hat ein weit höheres Ziel
: er will seinen finsteren Gott wieder in die Welt der Sterblichen rufen... 

Meine Meinung:
Der vierte und letzte Teil der Midkemia-Reihe hat mir am besten gefallen. Direkt am Anfang wurde man ins Geschehen katapultiert und nicht wie die anderen Teile am Anfang mit neuen Charakteren verwirrt. Relativ schnell wurde es dann auch spannend und hielt sich bis zum Ende. Ein paar Stellen haben sich gezogen; dafür wirkten dann die überraschenden Stellen viel besser und der Schockmoment stand auf deren Seite.
Was ich wieder gut fand, waren die vielen Momente, in denen man mit klopfendem Herzen dasaß und sich fragte, ob das gerade wirklich geschehen war.
Dunkel über Sethanon hat im Gegensatz zu den anderen Büchern für mich eine angenehme und spannende Atmosphäre, in der man sich wirklich gerne aufhält. Der innere Sog des Buches war faszinierend und fesselte einen förmlich an dem Geschehen.
Gut war meiner Meinung nach auch die häufigen Sichtwechsel. Jedes Kapitel hatte ungefähr fünfzig Seiten, sodass man sich nicht ständig an den neuen Charakter und dessen Situation gewöhnen musste. Das Hauptaugenmerk lag hier wieder auf Arutha, der einer meiner Lieblingscharaktere geworden ist, obwohl er erst Ende des zweiten Teils wirklich wichtig und hervorgehoben wurde. Pug (Milamber) und auch Tomas, Martin und Jimmy kamen wieder nicht zu kurz und erzählten die Geschichte und trieben sie auf ihre Art und Weise spannend voran. Sie waren nicht oberflächlich beschrieben und man konnte sie in ihrem Handeln gut verstehen und mit ihnen mitfühlen.
So trugen allein die Charaktere für einen spannenden Aufbau der Geschichte bei, der bis zum finalen Showdown auch fesseln blieb. Vielleicht hätte man an dieser Stelle auch ein bisschen mehr Handlung einfließen lassen und mehr darauf eingehen können, denn trotz der angenehmen Atmosphäre und den realistisch handelnden Figuren, hatte ich das Gefühl nie wirklich im Buch drin zu sein. Ich habe mich eher als ein Betrachter gefühlt, als wirklich mit im Geschehen mit drin zu sein.
Raymond Feists Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig; die Sätze oft kompliziert und man muss sie manchmal zweimal lesen, um sie richtig zu verstehen. Es liegen jedoch nicht nur Parataxen vor, sodass man trotzdem flüssig und ohne Stocken lesen kann.
Ich finde den Teil wirklich einen gelungen Abschluss und freue auf die weiteren Bücher von Raymond Feist!J


Ich will mich nicht zu einem Gefangenem in meinem eigenen Heim machen lassen.“ Quelle: „Dunkel über Segathon, Raymon Feist, Blanvalet Verlag; S. 44

Fazit:
Ein wirklich gelungener Abschluss der Reihe- es ging um Liebe, Krieg, Magie und Erlösung- und um eine Menge Schockmomente.
Deshalb erhält das Buch von mir 5 von 5 Sterne!


Hier könnt ihr euch direkt die Amazonseite des Buches ansehen!
LG Tosca 😉

Rezension "Stolz und Vorurteil"

Titel: Stolz und Vorurteil
Autor: Jane Austen
Verlag: Penguin Verlag
Hier gehts zum Buch
Inhalt:
„Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau.“
Nicht weniger als fünf Töchter haben die Bennets standesgemäß unter die Haube zu bringen. Kein leichtes Unterfangen für eine Familie auf dem Land, die nur über ein bescheidenes Vermögen verfügt. Ausgerechnet die intelligente Elizabeth, das Lieblingskind des Vaters, erweist sich als besonders schwieriger Fall. Zum allgemeinen Unverständnis hat sie die Stirn, den Antrag eines wohlsituierten Pfarrers auszuschlagen. Statt dem Drängen der Familie nachzugeben, folgt Elizabeth hartnäckig ihrem eigenen Urteil.
Rezension
Mit diesem viel zitierten Satz beginnt Jane Austens Roman „Stolz und Vorurteil“, eine Lektüre über das Leben Elisabeth. Sie ist eine der fünf Töchter der Bennets, einer der Oberschicht angehörigen Landadelsfamilie mit nur geringem Vermögen. Oberstes Ziel der Mutter ist es, ihre Töchter schnellstens zu verheiraten. Aber in der Provinz mangelt es an standesgemäßen und vermögenden Heiratskandidaten. Mrs. Bennet macht sich daran, Bingley möglichst schnell und erfolgreich mit ihrer Tochter Jane zu verkuppeln, was zunächst misslingt.
Bei einem Besuch der Bennets lernt Elisabeth Mr. Darcy kennen, der gesellschaftlich jedoch sehr weit über ihr steht. Dieser macht kurze Zeit später Elisabeth einen Heiratsantrag. Doch das Unvorstellbare geschieht: sein Antrag wird abgelehnt.
Die Mauern der gegenseitigen Ablehnung scheinen schon fast unüberwindbar, da lernt Elisabeth Darcy bei einem zufälligen Treffen von einer gänzlich anderen Seite kennen.
Gesellschaftliches Aufbegehren oder Sturm im Wasserglas?
Das Ziel Jane Austens in ihrem Gesamtwerk war es stets, Miniaturporträts und Modellcharakter zu entwickeln. Dabei gelang es ihr immer wieder, nicht zu klischeehaft auszufallen. Der Schreibstil war sehr angenehm, auch für einen Klassiker, und besonders geschickt verwendet sie in „Stolz und Vorurteil“ die erlebte Rede. Die große Kunst Jane Austens jedoch besteht in der ironischen Sichtweise auf ihre Charaktere. Besonderes Highlight sind die geschliffenen Dialoge zwischen Darcy und Elisabeth. Allgemein hat mir das Buch sehr gut gefallen, es war mein erster Klassiker dieser Art, weswegen ich keine Vergleiche habe, jedoch bekommt dieses Buch 4/5 Sterne von mir!
LG Lara

Montag, 4. September 2017

Rezension zu Stolz und Vorurteil


Hallo, heute habe ich eine Rezension zu dem Buch Stolz und Vorurteil für euch. Da dieses Buch mein erster "richtiger" Klassiker war, war das Lesen des Buches für mich eine besondere Erfahrung. Viel Spaß beim Lesen meiner Meinung:)






























Allgemeines:

Titel: Stolz und Vorurteil
Autorin: Jane Austen
Verlag: Penguin Verlag
Seitenzahl: 636
Preis: 10,00€



Inhaltsangabe:
Nicht weniger als fünf Töchter haben die Bennets standesgemäß unter die Haube zu bringen. Kein leichtes Unterfangen für eine Familie auf dem Land, die nur über ein bescheidenes Vermögen verfügt. Ausgerechnet die intelligente Elizabeth, das Lieblingskind des Vaters, erweist sich als besonders schwieriger Fall. Zum allgemeinen Unverständnis hat sie die Stirn, den Antrag eines wohlsituierten Pfarrers auszuschlagen. Statt dem Drängen der Familie nachzugeben, folgt Elizabeth hartnäckig ihrem eigenen Urteil …



Meine Meinung:

Zur Gestaltung:
In meinen Augen ist die Stolz und Vorurteil aus dem Penguin Verlag eine der schönsten. Sowohl das Cover, als auch der Buchrücken und die Rückseite von Jane Austens Werk sind mit einem Rosanem Blumenmuster auf hellblauem Hintergrund bestückt, was unglaublich toll aussieht. Ich hoffe, dass auch andere Bücher von Jane Austen mit dieser Aufmachung im Penguin Verlag erscheinen!


Zum Inhalt:
Für mich ist Stolz und Vorurteil ein ganz besonderes Buch. Es ist mein erster "richtiger" Klassiker gewesen und entgegen meiner Erwartungen ist mir das Lesen des Buches sehr leicht gefallen. Die Geschichte hat mich mitgerissen , auch wenn die Handlung nicht besonders spektakulär war. Mir haben eher die Entwicklung der Charaktere und, dass mir ein guten Eindruck von der damaligen Zeit geliefert wurde, gefallen. Besonders fand ich, wie viele tolle Zitate sich in dem Buch verborgen haben, hier ein paar Beispiele:

„Nachzugeben, ohne überzeugt worden zu sein, ist für den Verstand von beiden kein Kompliment“

(Jane Austen, Stolz und Vorurteil, Penguin Verlag)


"Ist nicht Unhöflichkeit gegenüber dem Rest der Welt der Inbegriff von Liebe?"

(Jane Austen, Stolz und Vorurteil, Penguin Verlag)


An dieser Stelle hätte ich noch weitere Zitate einfügen können, allerdings sind diese so lang, dass ich sie nicht verwenden darf.


Zu den Charakteren:
Elizabeth Bennet ist die Person in der Geschichte, die mir am sympathischsten ist. Sie ist klug und denkt für ihre Zeit schon sehr modern. Was sie außerdem auszeichnet ist, dass sie im Gegensatz zu ihren Schwestern einen eigenen Kopf hat. Ihre Schwester Jane mag ich auch, da sie in allem und jedem versucht etwas Gutes zu finden und offen auf Leute zugeht. Insgesamt kann ich sagen, dass der Charakter aller Figuren sehr unterschiedlich ist und eine große Vielfalt bildet.


Zum Schreibstil:
Jane Austens Schreibstil ist einerseits sehr locker und andererseits komplex, ohne anstrengend zu sein. Diese Mischung macht ihre Bücher einzigartig. Einige Passagen bestehen aus Dialogen oder Briefen, was Abwechslung bringt und wo die Ausdrucksweise der Charaktere deutlicher wird.



Fazit:

Stolz und Vorurteil hat nicht nur ein wunderschönes Cover, auch die Geschichte ist einfach toll und es lohnt sich in Ruhe in sie einzutauchen. Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich das Buch bewerten soll, da die Geschichte sehr einfach aufgebaut ist und es auch die ein oder andere Länge gibt. Letztendlich habe ich mich dann doch dazu entschieden 4,5 Sterne zu vergeben.

Stolz und Vorurteil hat einfach seinen eigenen Charme und ich würde jedem raten, dieses Buch zu lesen.


LG

Jasmin (jassi_loves_books)

Samstag, 2. September 2017

Rezension "Quarter Life Poetry"

Titel: Quarter Life Poetry - Warum meine Freunde Kinder bekommen & bei mir nicht mal ein Kaktus überlebt
Autor: Samantha Jayne
Verlag: btb
Hier gehts zum Buch
Inhalt:
Samantha Jayne weiß, dass das Leben nach der Uni alles andere als glamourös ist. Wahrend alle anderen Kinder kriegen, den Traumjob ergattern und den Studienkredit abbezahlen, spricht ihre Poetry mit kongenialen Illustrationen für alle, die verstanden haben, dass das hier nicht die "besten Jahre deines Lebens" sind. Quarter Life Poetry zeigt die Struggles einer Generation zwischen Dating-Apps, ziemlich mittelmäßigem Sex und schlecht bezahlten Jobs. Einer Generation, die so witzig, cool und selbstironisch an sich zweifelt, wie es noch keine vor ihr getan hat.
Rezension:
Ich bin wirklich enttäuscht von dem Buch. Ich hatte gedacht, es enthält wirklich komplette ganze Poetry Slams, stattdessen befindet sich auf jeder Seite nur ein Satz und eine Illustration - und reimen,wie es die Poetry Slams zumindest manchmal tun sollten, tut es sich auch nicht wirklich. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass das Buch aus dem Englischen einfach schlecht übersetzt wurde oder ob die Texte wirklich so schlecht gereimt sind.
Da ich selbst öfters mal Poetry Slams verfasse, weiß ich wie schwierig es manchmal ist, reimende Texte zu verfassen, aber mit Googles Hilfe und Umstellen der Sätze gelingt es eigentlich. Aber das muss man auch wirklich wollen. Dieses Buch kam mir eher vor, als wollte die Autorin einfach nur mal schnell ein Buch rausbringen.
Das einzig positive war, dass man es schnell durch hatte, da wie gesagt auf jeder Seite nur höchstens 4 Zeilen waren und das Buch knapp 200 Seiten hatte. Die Illustrationen waren auch in Ordnung und passten auch meistens zum Text darunter.
Trotzdem gebe ich dem Buch nur einen Stern, da ich mir echt etwas anderes vorgestellt hatte. Ich denke Poetry-Slams kann man einfach nicht übersetzen ohne das sie ihre Wirkung verlieren.
LG Lara

Sonntag, 27. August 2017

New York zu verschenken - Rezension





Titel: New York zu verschenken
Autor: Anna Pfeffer (Pseudonym der Autorinnen Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit)
Seitenzahl: 330 Seiten
Preis: broschiert 14,99€ (hier)
Verlag: cbj Verlag
erscheint am 28.8.2017


Inhalt:

Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …

Freitag, 18. August 2017

Uwe Wilhelm - Die 7 Farben des Blutes

 Hallo und herzlich Willkommen zu einem etwas anderem Blogpost!

Im folgendem Blogpost dreht sich alles um den Autor Uwe Wilhelm und seinen neuen Thriller 'Die 7 Farben des Blutes', welcher am 17.07.2017 im Blanvalet-Verlag erschienen ist.
Hier geht's zur Website vom Verlag




 Aber nun erstmal zum Inhalt des Buches:

 Drei Morde in drei Monaten. Drei Frauen. Drei Verkündungen, in denen der Mörder von sieben „Heilungen“ erzählt. Die Berliner Polizei steht unter Druck. Doch dann ist die Serie mit einem Mal beendet und gerät in Vergessenheit – nur nicht für Staatsanwältin Helena Faber, die davon überzeugt ist, dass dies erst der Anfang war. Als ein Jahr später eine vierte Frau brutal ermordet wird, macht Helena Jagd auf den, der sich selbst Dionysos nennt. Es ist der Beginn eines Rennens gegen die Zeit, aber auch eines Kampfes ums Überleben, denn Helena ist ins Visier des Täters geraten. Und Dionysos wird nicht aufgeben, solange sie nicht „geheilt“ wurde.










Über den Autor:

Uwe Wilhelm, geboren 1957 in Hanau, hat Germanistik und Schauspiel studiert. Seit 1987 arbeitet er als Autor für Drehbücher, Theaterstücke und Sachbücher. Er hat mehr als 120 Drehbücher u.a. für Bernd Eichinger, Katja von Garnier und Til Schweiger verfasst. Uwe Wilhelm ist verheiratet und lebt mich seiner Familie in Berlin.
Quelle: Autoreninfo hinten im Buch







Quelle Foto: Homepage des Autors


Auf der Homepage des Autors findet ihr außerdem ein spannendes Videotagebuch, welches die Protagonistin führt. Den direkten Link zur Homepage findet ihr hier . Damit kommt ihr auf die Homepage des Autors, direkt auf die Kategorie Start. Wenn ihr nun runter scrollt findet ihr die Videotagebücher, außerdem gibt es dort noch mehr Zusatzmaterial zum Buch!

Jetzt habe ich noch ein paar Fragen von mir und die Antworten des Autors, die er mir freundlicher Weise über facebook beantwortet hat:


In Ihrer Autoreninfo im Buch steht, dass Sie ebenfalls ein Drehbuchautor sind. Für welche bekannten Filme haben Sie Drehbücher verfasst?
Und wie kam dieser Umschwung, anstatt Drehbücher mal ein eigenes Buch zu schreiben?
Als Drehbuchautor habe ich "Bandits" und "Sass" fürs Kino geschrieben. Ansonsten 120 Drehbücher für Serien und Spielfilme. Zum Beispiel den Tatort "Heimatfront" und zwei Berliner Polizeirufe.



Die Entscheidung, keine Drehbücher mehr zu schreiben, hängt damit zusammen, dass ich davon gelangweilt war, die Grenzen, die das Fernsehen setzt, zu akzeptieren. Filme im Fernsehen müssen so sein, das Kinder ab zwölf Jahren zuschauen können. Das schließt eine Menge Geschichten und Erzählungen aus. Dazu kommt, dass ein Drehbuchautor letztlich nur einer von vielen ist, die dazu beitragen, dass ein Film entsteht. Ich wollte die Kontrolle über meine Werke haben. Und das kann ich nur als Schriftsteller.



Die 7 Farben des Blutes ist ja ihr zweiter Thriller. Ihre vorherigen Bücher gingen ja in eine komplett andere Richtung. Was hat Sie dazu gebracht, nun Thriller zu schreiben?
Thriller waren von Anfang an mein erklärtes Ziel, wenn Ich Romane schreibe. Die Sachbücher davor waren eher erste Versuche, in der Welt der Bücher Fuß zu fassen und mich auszuprobieren. Und im Gegensatz zu Drehbüchern bieten Romane die Möglichkeit, viel tiefer in Geschichten und Figuren einzutauchen und auch härter und komplexer zu erzählen. Das hat mich interessiert und lockt mich bis heute.

  

Den Dionysos in 'Die 7 Farben des Blutes' haben Sie ja schon relativ in der Mitte des Buches kenntlich gemacht, wer aufmerksam liest dem fällt das auf. Was hat Sie dazu veranlagt dies zu tun, hatten Sie einen gewissen Hintergedanken dabei, wenn ja welchen?
Nicht alle Leser entdecken Dionysos schon so früh als den Täter (Kompliment). Mein Plan war es allerdings, den Täter zu verraten, um die Angst um die Hauptfigur Helena Faber ins Zentrum zu rücken. Es sollte nicht länger ein Rätsel sein, wer der Täter ist, sondern der Leser sollte sich fragen, was mit aus Helena geschehen wird, und wie und ob sie der Gefahr entkommen kann.
  

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, die dissoziative Amnesie der Frau Faber in das Geschehen einzubringen?
 Die Amnesie bei Helena Faber ist deswegen ins Spiel gekommen, weil mich extreme Situationen interessieren. Ich versuche die Grenzen von Figuren auszuloten. Dafür bringe ich sie in Gefahren, die außerordentlich sind, die ihnen mehr abverlangen, als wir uns je für uns selbst vorstellen wollen. In einem anderen Roman, der bereits im März erschienen ist, leidet die Hauptfigur unter Fühllosigkeit, was dazu führt, dass sie keinerlei Schmerzen mehr empfinden kann. Was wie die Ausstattung für einen Superhelden klingt, hat eine Kehrseite, weil die Figur auch keine Zärtlichkeiten mehr spürt.

 
Wieso haben Sie sich gerade den Gott Dionysos ausgesucht, und warum gerade eine Person aus der griechischen Mythologie?
 Die Götter in der griechischen Mythologie, für die ich mich schon seit meiner Kindheit interessiere, sind Prototypen für menschliche Fähigkeiten, Verhalten, Sehnsüchte. Dionysos ist bei den Griechen anders als später bei den Römern ein Gott, der für die Ausschweifungen, den Wahnsinn, die Grenzüberschreitung steht. Auch hier zeigt sich mein Interesse und meine Vorliebe für außerordentliche Figurenentwürfe.

 
Wird es weitere Bände der Reihe geben, wenn ja wann planen Sie diese zu schreiben/veröffentlichen?
Es wird insgesamt drei Bände geben, wie das Leben der Staatsanwältin Helena Faber erzählen. Der nächste wird im Juni 2018 erscheinen.


Hier war das Interview. Ich hoffe ihr hattet genauso viel Spaß daran, es zu lesen, wie ich daran hatte, es vorzubereiten:) Und wie wir jetzt wissen, wird es Folgebände geben! Jetzt heißt es abwarten
Unten verlinke ich euch noch die anderen Bücher, die im Interview erwähnt wurden.

Nach dem Schmerz, Thriller

Ich!: Lob des Egoismus, Sachbuch







Und nun, zum guten Ende meine Rezension:
Charaktere
Die Charaktere haben alle sehr gut harmoniert und zu der Geschichte gepasst. Was mich am meisten bewundert hat, war die einsetzende Krankheit bei der Staatsanwältug Helena Faber. Diese war mir von Beginn an sehr sympathisch und ich habe sie wirklich sehr gemocht. Schockiert war ich über die brutale Vorgehensweise des Dionysos, was allerdings auch wieder zum Charakter gepasst hat, und ich passend fand.
Die beiden Töchter von Helena Faber waren meiner Meinung nach etwas zu weit entwickelt für ihr Alter, da hätte man das Alter etwas hochschrauben können, denn ich denke, mit 10 und 13 ist man noch nicht so selbstständig, wie die beiden beschrieben wurden.
Robert Faber passte ebenfalls gut dazu, und seine immer noch bestehende Liebe zu Helena Faber wird auch deutlich, vorallem als sie zum Schluss hin verschwindet.
Cover-, Buchgestaltung
Die Grundfarbe des Buches ist schwarz, was ich sehr schön finde. Die Farbe vermittelt einen sehr düsteren Eindruck, was zum Genre Thriller sehr gut passt. Auf dem Coverist eine große "7" in weiß-grau abgebildet, allerdings zueht sich eine rote Blutsspur durch das weiß.
Der Titel ist durch die "7" geschrieben, an den schwarzen Stellen in weißer Blockschrift, an den weißen Stellen in schwarzer.
Das Buch an sich ist in 3 Teile aufgeteilt, die in römischen Zahlen auf weißen Seiten abgebildet sind.
In den 3 Teilen gibt es einzelne Kapitel, diese werden vor Beginn mit der jeweiligen Zahl und einem Schrägstrich abgebildet.
1/ (...)
Lieblingszitat
Manchmal ist ein Wiedersehen schmerzhafter als ein Abschied.
Allgemein
Zuerst war ich ein wenig enttäuscht, weil man schon relativ am Anfang, noch nicht in der Mitte einen Hinweis bekommen hat, wer sich als Dionysos ausgibt und diese schrecklichen Taten vollzieht. Allerdings wurden einige entscheidene Details erst zum Ende hin klar und trotz dass man eine Vermutung hatte, konnte und wollte man sich nicht festlegen, weil die Tatsache ebenso absurd wie unmöglich war. Der Spannungsbogen zieht sich konsequent durch die ganze Geschichte, es wird nie langweilig.
Teilweise, vorallem am Ende ging mir das ewige Hin-und-Her ein wenig auf die Nerven, aber im Endeffekt passte das alles gut zu der Geschichte.
Was mir besonders gut gefallen hat, war das Einbringen der dissoziativen Amnesie bei Helena Faber und wie vorallem den Krankheitsverlauf und vorallem den Auslöser beobachten konnte.
Alles in einem ein sehr guter Thriller, der sich auf alle Fälle zu lesen lohnt! Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Details werden sehr genau beschrieben und der Spannungsbogen besteht konstant, sodass ich sagen kann dass dieses Buch 5/5 Sterne von mir bekommt!




Mit der Rezension verabschiede ich mich von euch, ich hoffe euch hat der Blogpost gefallen! Das war für mich echt eine Herzenssache und hat mir echt Zeit geraubt. Aber ich denke dass es sich gelohnt hat! Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung eiens Rezensionsexemplars und danke an den Autor für die Antworten auf meine Fragen. Beste Grüße, Lara💗

Freitag, 11. August 2017

Rezension zu ein Kuss aus Sternenstaub



Allgemeines:
Titel: Ein Kuss aus Sternenstaub
Autorin: Jessica Khoury
Verlag: cbj Verlag
Seitenanzahl: 448
Preis: 9,99€







Inhaltsangabe:
SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.


Meine Meinung:
Das Cover von „Ein Kuss aus Sternenstaub“ gefällt mir von der farblichen Gestaltung sehr gut und versprüht Lust auf eine mystische Geschichte und eine Welt wie aus tausendundeine Nacht. Nur die Schrift spricht mich nicht so sehr an. Positiv aufgefallen ist mir, dass sich an einigen Stellen des Buches kleine Sterndetails befinden.

Zu Beginn ist mir der Einstieg in das Buch schwer gefallen. Je mehr ich von der Geschichte gelesen habe, desto mehr bin ich in die orientalische Welt eingetaucht und nach der Hälfte hat mir das Buch schon deutlich besser gefallen. Die Geschichte ist an Aladdin und die Wunderlampe angelehnt. Die Umsetzung der Adaption hat mir gefallen, weil die Geschichte ihren eigenen Charme hatte und nicht zu viele Elemente aus der Originalgeschichte übernommen wurden. Auf den letzten 150 Seiten wurde das Buch noch richtig spannend und ich konnte nicht anders, als mit Zahra, Aladdin und den anderen Charakteren mitzufiebern. Gefallen hat mir, dass es in dem Buch um eine Dschinny ging, ich hatte vorher nämlich nur von Dschinns gehört. Zwischendurch habe ich auch etwas mehr über Eigenschaften von Dschinns und allgemeines über die Kreaturen gelernt.

Ich mochte Zahra, weil sie einen starken Charakter hat und genau weiß, was sie will. Am Anfang, nachdem sie von Aladdin aus der Lampe ``geholt`` wurde, wirkte sie noch etwas unsicherer. Dies hat sich aber nach einer Weile geändert und ich konnte ihre Unsicherheit nachvollziehen. Schließlich hat sie vor her einigen Jahre abgeschieden in der Lampe verbracht.
Mit Aladdin bin ich nicht von Anfang an klargekommen, da es ihm zu Beginn fast nur um seine Rache ging. Etwas später bin dann aber auch mit ihm warm geworden und es gelang ihm eine andere Seite von sich zu zeigen.

Am Anfang hat mir der Schreibstil nicht so gut gefallen, jedoch habe ich mich nach einer Weile an Jessica Khourys Erzählweise gewöhnt und bin in einen Lesefluss gekommen.



Fazit:

Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen. Ich habe zwar eine ganze weile gebraucht, um mit der Geschichte warm zu werden, danach wurde sie aber umso besser.

An dieser Stelle vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

LG

Dienstag, 8. August 2017

Rezension "The Hate U Give"

Titel: The Hate U Give
Autor: Angie Thomas
Verlag: cbt
Hier gehts zum Buch

Inhalt

Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen...

Rezension

Zu Beginn muss ich sagen, dass ich nicht gedacht hätte, dass mir dieses Buch so sehr gefällt. Ich habe schon beim Klappentext gedacht, dass das ein heikles Thema ist und ich habe mich gefragt, wie die Autorin dies umzusetzen vermag. Was ich setzt sagen kann: sie hat es geschafft. Und wie. Ich bin begeistert von diesem Buch. Es hat alle Erwartungen übertroffen.
Wie oben schon erwähnt, geht es um ein sehr heikles Thema, was auch heutzutage in den vereinigten Staaten noch sehr aktuell ist, nämlich die Rassentrennung, vorallem bei Polizeigewalt, und die daraus folgenden Prosteste und Unruhen.
Die Proteste und Unruhen wurden dabei fast erschreckend deutlich beschrieben und dargestellt, man konnte sich extrem gut in die Lage hineinversetzen. Ich habe wirklich Seite um Seite mit Starr gebangt, und wirklich aus der Hand legen konnte ich dieses Buch auch nicht. Das Buch hat 510 Seiten und ich habe es in 2 Tagen durchgelesen. Die Handlung ist spannend und vorallem sehr packend, das ist unglaublich in diesem Roman.
Was ich auch sehr gut fand war, dass die Autorin an manchen Stellen mit Humor an die Sache rangegangen ist, was dazu führte, dass alles etwas aufgelockert wurde. An manchen Stellen habe ich laut gelacht.
An anderen Stellen allerdings habe ich mich geschämt. Ich habe mich geschämt für die heutige Welt und dass es teilweise wirklich noch so zugeht. Ich war erstaunt wie genau Thomas alles beschrieben hat, und noch schockierter als ich mir eingestehen musste, dass das die Wahrheit ist und wirklich so stattfinden könnte.
Aber nun zu meiner genaueren Rezension. 😊

Charaktere

Starr: Das schwarze Mädchen, das auf eine weiße Schule geht. Das schwarze Mädchen, das bei ihrem Vater im Laden jobbt. Das schwarze Mädchen, das mit ansehen musste, wie ihr bester Freund ohne Grund von der Polizei erschossen wurde.
Starr war mir wirklich sehr sympathisch. Man konnte ihre Entwicklung das ganze Buch über beobachten, und sie hat sich wirklich entwickelt. Das sieht man daran, dass sie zuerst ein Gespräch mit der Polizei fürchtet, später aber sogar Fernsehinterviews gibt. Auch dass sie ihren Freunden später alles erzählt hat, zeigt ihren Mut (den sie lt. eigener Aussage gar nicht besitzt Anmerkung des Autors: Doch, Mut hat sie!!!). Ich mochte sie wirklich sehr, ich fand sie nie nervig oder sonst irgendetwas!

Chris: Ich habe Chris als Charakter hier bei meiner Aufzählung bewusst ausgewählt, da er meiner Meinung nach auch eine wichtige Rolle in dem ganzen gespielt hat. Ihm war klar, dass Starrs Familie die Beziehung der beiden nicht gutheißen wird, trotzdem ist er bei ihr geblieben, trotzdem hat sich ihre Beziehung aufrecht gehalten. Er reagierte sogar mit Verständnis darauf, dass sie ihm ihre "zweite Identität" verschwiegen hat.
Dieser Liebesbeweis wird ebenfalls nochmal deutlich, als Chris zusammen mit Starr, DeVante und Seven in die Unruhen geraten.
Ich fand Chris toll und wünsche mir oft jemanden an meine Seite, der ein klein wenig wie Chris wäre.

Cover-, Buchgestaltung

Das vordere Cover ist weiß, mit einem Bild drauf, welches ein schwarzes Mädchen zeigt - Starr. Dies erkennt man am Kleidungsstil. Dieses Mädchen hält ein Schild hoch mit dem Titel "The Hate u Give". Der Einband des Buches ist rot und die Rückseite schwarz. Ich finde die Einteilung sehr gelungen und schön.
Das Buch ist in 3 Teile eingeteilt, und in den Teilen jeweils in Kapitel. Jedes Kapitel ist neutral getrennt und es steht die Anzahl des jeweiligen Kapitels drüber.

Lieblingszitat

Ungelogen, jedes Mal wenn ein Sneaker nicht korrekt gereinigt wird, stirbt ein Katzenbaby.

(Ja wirklich, hierbei musste ich wirklich sehr schmunzeln)

Alles in einem ein sehr gelungenes und gutes Jugendbuch, Ideen gut umgesetzt und es wurde nicht zu kühl geschrieben. Das Buch bekommt 5/5 Sterne von mir und ist definitiv eines meiner Highlights dieses Jahr!
Vielen Dank an das Bloggerportal für Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!
Lara

Sonntag, 6. August 2017

Rezension: "Wacholdersommer"

Titel: Wacholdersommer
Autor: Antje Babendererde
Verlag: cbt
Hier geht's zum Buch

Inhalt

Der Duft von Freiheit

Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen – und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden

Rezension

Charaktere
Kaye: Kaye ist 17 Jahre alt und eine Halbindianerin. Sie lebt mit ihrem Vater auf einer Ranch, ihre Mutter ist vor 2 Jahren bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen. Sie ist seit frühster Jugend in den 19-jährigen Will verliebt, der aber zurzeit eine Gefängnisstrafe absitzt. Als dieser wieder frei kommt, kann sie es erst gar nicht fassen -und Will ebenso wenig. Er konnte sich nicht vorstellen, dass sie in den ganzen 5 Jahren keinen anderen Jungen im Kopf hatte außer ihn.
Ich schätze Kaye als ein wirklich sehr treues Mädchen ein, allerdings auch für ein wenig naiv. Richtig einschätzen kann ich dies allerdings nicht, da sie zum Stamm der streng gläubigen Navajo-Indianer gehört, deshalb kann dies auch eine Eigenschaft des gesamten Stammes sein. An manchen Stellen hat sie mich allerdings auch etwas genervt, da sie wirklich sehr leichtgläubig und blind vor Liebe war.

Will: Der berühmt-berüchtige Junge aus dem Gefängnis ist wieder da - und kaum jemand weiß, warum er früher entlassen wurde und was damals vorgefallen ist.
Will schätze ich als sehr loyal, was auch deutlich wird, als sein Freund Aquilar verletzt wird.
Es wird deutlich, wie sehr er an seinen Depressionen leidet, seit sein Vater sich umgebracht hat, und der Kojote ist eine Metapher dafür. An manchen Stellen fand ich seinen Charakter aber auch etwas nervig, gerade wenn es um seine Beziehung zu Kaye ging.

Cover-/ Buchgestaltung
Das Cover ist sehr sommerluch gestalten, dke untere Hälfte ist orange, aber nach oben hin geht es ins hellblaue über. In der Mitte hängt von oben ein Wacholderstrauß hinunter, aif dem ein Schmetterling sitzt.
Die Kapitel sind schlicht unterteilt mit einer gepunkteten Linie am Rand, auf der ein Schmetterling saß, und in der Mitte dieser Seiten stand die Anzahl des Kapitels.

Lieblingszitat
Die Macht des Wortes ist im Bösen so stark wie im Guten.

Insgesamt
Zu Beginn hat mich die Story ein wenig enttäuscht, ich bin mit dem Buch überhaupt nicht warm geworden, hatte mit dem Gedanken gespielt es abzubrechen. Hinterher war ich froh, das nicht getan zu haben, weil sich die Geschichte doch noch ziemlich entwickelt hat und mir schließlich doch sehr gefallen hat.
Man hat zudem sehr viel über die idianische Tradition gelernt und vermittelt bekommen, was ich sehr informativ fand.
Insgesamt bekommt das Buch 3/5 Sternen von mir, da ich zu Beginn mit der Geschichte nicht ganz warm werden konnte.
Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Buches!
LG Lara

Rezension - Mad Max: Fury Road

Mad Max: Fury Road
Action, Dystopie
Ab 16 Jahren freigegeben
120 Minuten Länge
Mit George Miller in der Regie
Drehbuch geschrieben von George Miller, Brendan McCarthy und Nico Lathouris
Als DVD und Blu-ray 4,97 € und 7,89 € (hier)


Einzelgänger Max streift seit Jahren durch das post-apokalyptische Ödland bis er von den Warboys des kultischen Tyrannen Immortan Joe geschnappt wird. Dieser hält eine riesiger Quelle Wassers zurück, dass in der apokalyptischen Welt zum wertvollsten Gut wurde. Während Max zum unfreiweilligen Blutspender für die kranken Warboys wird, stielt Imperator Furiosa was Immortan Joe am teuersten ist – seine Frauen! Eine Hetzjagd auf Furiosa beginnt auf die der Warboy Nux Max als seinen persönlichen Blutbeutel mitnimmt. Durch einen Unfall sieht sich Max dann endlich Furiosa und den entführten Frauen, die sich endlich ihrer Ketten entledigen, gegenüber.


Der Film hat viele Actionszenen die einem nicht immer sehr spektakulär erscheinen, wenn man bereits andere Actionfilme gesehen hat, doch beeindruckend werden sie, wenn man erfährt das die meisten Stunts real sind, da Regisseur George Miller beabsichtigte es so real wie möglich zu machen und wie er sagte auch sehr gute Computereffekte fälschlich wirken.
Der Film ist durchgehend spannend und actionreich. Auch wenn die Charaktere nicht viel Dialog haben findet man sie doch ganz schön cool und taff.
Der Film hat viele alte Mad Max Fans enttäuscht, da Max in diesem Film nur eine Nebenrolle zu sein scheint und Furiosa ein viel wichtigerer teil des Filmes ist. Außerdem wird stark bemängelt das max nicht von Mel Gibbson dargestellt wird, der ihn in den alten Mad Max streifen der 80er verkörpert hatte. Doch Tom Hardy macht als neuer Max, wie ich finde, einen hervorragenden Job - er hat es genau so drauf wie Gibbson. Dennoch war die Story ein wenig schwer zu fassen und als ich den Film mit einer Freundin sah, haben wir uns im Internet danach erst mal Dinge über die Warboys und Immortan Joe durchgelesen, da man nichts über ihren Kult erfährt und auch nicht genau weiß was die Warboys jetzt alle für eine Krankheit haben. Ein wenig mehr Dialog, der den großen Kult erklärt, hätte nicht schaden können. Nichtsdestominder finde ich von allen Mad Max Filmen von allen bisher am besten. Er hatte coole Charaktere und Spannung ohne Ende.


In den Hauptrollen sind der Australier Tom Hardy als neuer Max, den ich jetzt super cool finde, und Oscar-Gewinnerin und sexiest-women-alive Charlize Theron als taffe Furiosa. Außerdem dabei ist der durch Skins und Warm Bodies bekannt gewordener Nicholas Hoult und Zoe Kravitz, die seit Bestimmung und X-Men nun mit Mad Max Fury Road weiter die Karriereleiter fleißig hinaufsteigt.


Großartiger Actionfilm in einer coolen dystopieschen Welt.


4 von 5 Sternen


~Cino